AKW Saporoschje unter Kontrolle der russischen Armee – Generalmajor Konaschenkow

© SNA / FalinDas Atomkraftwerk Saporoschje
Das Atomkraftwerk Saporoschje - SNA, 1920, 28.02.2022
Die russische Armee hat das Umland des ukrainischen Atomkraftwerks Saporoschje voll unter Kontrolle gebracht. Das teilte der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, gegenüber Journalisten am Montag mit.
„Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben die Städte Berdjansk und Energodar unter ihre Kontrolle gebracht. Das Umland des Atomkraftwerks Saporoschje wird von den russischen Militärangehörigen durchgängig bewacht und kontrolliert“, sagte Konaschenkow.
„Das AKW-Personal setzt routinemäßig die Arbeit zur Bedienung der Objekte und zur Kontrolle über die Strahlungssituation fort. Die Hintergrundstrahlung liegt im Normalbereich“, betonte Konaschenkow.
Das ukrainische Energieversorgungsunternehmen Energoatom bestreitet die Information zur Kontrollübernahme über das Atomkraftwerk Saporoschje.

Militäroperation in der Ukraine

Russland startete am 24. Februar eine Spezialoperation zur Demilitarisierung der Ukraine, nachdem die Führungen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk Russland um Hilfe ersucht hatten.
Verteidigungsministerium der Russischen Föderation - SNA, 1920, 28.02.2022
Russische Truppen nehmen zwei weitere Städte in der Ukraine unter Kontrolle
Das russische Verteidigungsministerium betonte dabei, dass die russischen Streitkräfte keine Schläge gegen die Städte der Ukraine führen und nur Objekte der militärischen Infrastruktur außer Gefecht setzen. Für die Zivilbevölkerung bestehe keine Gefahr, hieß es.
Daraufhin hat der Westen neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Viele Länder kündigten ein Flugverbot für russische Maschinen an. Als Antwortmaßnahme führte Russland am 25. Februar Einschränkungen für Flüge der britischen und der in Großbritannien registrierten Flugzeuge ein, darunter auch für Transitflüge. Die EU hat den Flugverkehr mit Russland am 27. Februar eingestellt.
Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow zuvor sagte, sind die Sanktionen des Westens recht gravierend.
Russland habe sich im Vorhinein darauf vorbereitet. Es bedürfe noch einer Analyse und der Koordinierung der Behörden, um Antwortmaßnahmen erarbeiten zu können, fügte Peskow hinzu.
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