SWIFT ist bereit zu Umsetzung des Ausschlusses russischer Banken – Medienbericht

© REUTERS / DADO RUVICSWIFT-Logo vor dem Hintergrund der Nationalflagge Russlands (Symbolbild)
SWIFT-Logo vor dem Hintergrund der Nationalflagge Russlands (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.02.2022
Angesichts der Entscheidung westlicher Staaten, russische Finanzinstitute aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk SWIFT auszuschließen, hat SWIFT mitgeteilt, sich auf eine Umsetzung der Maßnahmen vorzubereiten.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Samstag von einer ihr vorliegenden Mitteilung des internationalen Zahlungssystems.
Eine deutsche Nationalflagge weht vor dem Reichstagsgebäude, dem Sitz des Deutschen Bundestages, in Berlin am 3. Januar 2022. - SNA, 1920, 26.02.2022
Bundesregierung bereitet Ausschluss Russlands vom Swift-System vor

„Wir arbeiten mit den europäischen Behörden zusammen, um die Details der Unternehmen zu verstehen, die den neuen Maßnahmen unterliegen werden, und wir bereiten uns darauf vor, rechtliche Anweisungen zu befolgen“, so SWIFT.

Am Samstag wurde bekannt, dass die Bundesregierung und westliche Verbündete wegen der russischen Militäroperation in der Ukraine einen Ausschluss russischer Finanzinstitute aus dem internationalen Zahlungssystem für Interbank-Zahlungen und die Übermittlung von Finanzinformationen (SWIFT) beschlossen haben.
Zuvor kritisierten mehrere deutsche Politiker das Vorhaben. Schärfere Sanktionen könnten negative Folgen für die europäische Wirtschaft haben, begründeten sie.

Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
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