Litauische Premierministerin fordert Swift-Ausschluss von Weißrussland

© AP Photo / Mindaugas KulbisDie litauische Premierministerin Ingrida Šimonytė (Archivfoto)
Die litauische Premierministerin Ingrida Šimonytė (Archivfoto) - SNA, 1920, 27.02.2022
Die litauische Premierministerin Ingrida Šimonytė hat sich am Sonntag für einen Ausschluss belarussischer Finanzinstitute aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift ausgesprochen.
„Litauens Position, die auf allen Ebenen geäußert wurde, war immer, dass wir die umfassendsten Sanktionen befürworten, um Organisationen von Swift zu trennen, denn es sind Finanzorganisationen, die Teil von Swift sind, und nicht Staaten (…) Diese Sanktionen sollten auch belarussische Finanzorganisationen vollständig einbeziehen“, sagte Šimonytė auf einer Pressekonferenz.
Westliche Länder haben bereits früher am Tag den Swift-Ausschluss von Russland wegen seiner Militäroperation in der Ukraine beschlossen. Betroffen seien alle russischen Banken, die bereits von der internationalen Gemeinschaft sanktioniert seien. Aber auch weitere Banken könnten hinzukommen.
Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
SWIFT-Logo vor dem Hintergrund der Nationalflagge Russlands (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.02.2022
SWIFT ist bereit zu Umsetzung des Ausschlusses russischer Banken – Medienbericht
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