Russlands Parlamentsmitglied warnt vor Gründung von neuem IS in Ukraine

© SNAStellvertretender Leiter des internationalen Ausschusses des russischen Föderationsrates Wladimir Dzhabarow (Archivbild)
Stellvertretender Leiter des internationalen Ausschusses des russischen Föderationsrates Wladimir Dzhabarow (Archivbild) - SNA, 1920, 27.02.2022
Die Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski über die Bildung einer internationalen Legion zeigt seine Absicht, Anführer von internationalen Terroristen zu werden. Das erklärte der stellvertretende Leiter des internationalen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Wladimir Dschabarow, am Sonntag auf Telegram.
„Selenski hat die Bildung einer neuen Einheit, der internationalen Legion der Territorialverteidigung der Ukraine, angekündigt. Sie wird mit Ausländern besetzt sein (…), so Dschabarow.
„Somit ist Selenskis Wunsch offensichtlich, Anführer von internationalen Terroristen zu werden. Will er einen neuen IS* (Islamischen Staat) in der Ukraine gründen? Hat ein solcher ‚Präsident‘ eine politische Zukunft? Ich habe den Eindruck, dass es nicht der Fall ist. Im besten Fall wäre es eine Flucht aus der Ukraine und politisches Vergessen.“
Belarussische und russische Soldaten bei gemeinsamen Übungen  - SNA, 1920, 27.02.2022
Keine Forderung nach Waffenniederlegung der Ukraine vor Verhandlungen – russisches Außenministerium
Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin auf Bitten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk eine Spezialoperation verkündet, um ihnen Hilfe bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte leisten zu können. Die Gewalt seitens der Ukraine hat sich intensiviert, nachdem Russland die selbsternannten Donbass-Republiken am Montag als unabhängige Staaten anerkannt hatte.
Wladimir Putin begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass die Lage im Donbass kritisch geworden sei und dass die Ukraine die Minsker Abkommen über eine friedliche Beilegung des Konflikts jahrelang ignoriert habe. Seit Monaten bringt Russland seine Besorgnisse über die Situation im Donbass zum Ausdruck. Vor einer Woche leitete das russische Ermittlungskomitee ein Verfahren wegen der im Donbass entdeckten Massengräber mit mindestens 295 Zivilisten ein. Die westlichen Staaten haben die entsprechenden Völkermordvorwürfe nicht unterstützt.
*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала