Putin befiehlt: Russische Abschreckungskräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen

© SNA / Alexej Nikolski / Zur BilddatenbankRusslands Präsident Wladimir Putin hält eine Ansprache an die Bürger Russlands und an die Landsleute im Ausland. Moskau, 21. Februar 2022
Russlands Präsident Wladimir Putin hält eine Ansprache an die Bürger Russlands und an die Landsleute im Ausland. Moskau, 21. Februar 2022 - SNA, 1920, 27.02.2022
Bei einem Treffen mit dem russischen Verteidigungsminister und dem Generalstabchef hat der russische Präsident Wladimir Putin befohlen, die Abschreckungskräfte der russischen Armee in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen.
„Die westlichen Länder gehen nicht nur im wirtschaftlichen Bereich unfreundlich gegen unser Land vor, (...) sondern auch die Spitzenbeamten der führenden Nato-Staaten äußern sich aggressiv gegen unser Land”, fügte der russische Staatschef hinzu.
Auf der Webseite des russischen Verteidigungsministeriums steht, dass strategische Streitkräfte dazu bestimmt seien, „Aggressionen gegen Russland und seine Verbündeten abzuwehren sowie den Angreifer zu besiegen, auch in einem Krieg mit dem Einsatz von Atomwaffen.”
Inzwischen haben sich Russland und die Ukraine auf Verhandlungen geeinigt, die an der weißrussisch-ukrainischen Grenze stattfinden sollen.
Ukrainische Staatsflaggen in Kiew (Archiv) - SNA, 1920, 27.02.2022
Ukraine stimmt Verhandlungen in weißrussischem Gebiet Gomel zu

Sonderoperation in der Ukraine

Am Donnerstagmorgen hatte Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Nach dem Stand vom Sonntag haben russische Kräfte 925 Militärobjekte der Ukraine zerstört. Mehrere ukrainische Soldaten haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums kapituliert. Auch die Volksmilizen der Republiken Donezk und Lugansk verzeichnen Erfolge bei der Befreiung von Territorien, die sie als zeitweilig besetzt ansehen.
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