Öldepot in Donbass explodiert – ukrainischer Raketenangriff womöglich schuld

© SNA / TelegramÖldepot-Explosion im Donbass
Öldepot-Explosion im Donbass - SNA, 1920, 27.02.2022
In der Donbass-Stadt Rowenky ist in der Nacht zum Sonntag ein Öldepot explodiert. Nach Angaben der Volksmilliz der Republik Lugansk auf Telegram wurde die Explosion durch einen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte verursacht.
„Am 26. Februar haben ukrainische Kriegsverbrecher einen Raketenangriff auf ein Öllager in der Stadt Rowenky verübt“, so die Volksmilizvertreter.
Zwei Explosionen erschütterten in kurzen Abständen in der Nacht zuvor das Öldepot in Rowenky. Ein Brand brach aus – mindestens 200 Tonnen Dieselkraftstoff fingen Feuer. Berichten zufolge gab es Verletzte, deren Anzahl und Zustand derzeit noch geklärt werden.
„Die bewaffneten Gruppierungen der ukrainischen Faschisten, die die Aussichtslosigkeit ihres Widerstands erkennen, ziehen sich in hilflosem Hass zurück und zerstören alles, was ihnen im Weg steht: Wohnhäuser, Gebäude und Einrichtungen, zivile Infrastruktur. Das kriminelle Regime hat sein wahres Gesicht gezeigt.“
In den letzten Wochen war die Situation im Donbass eskaliert. Kiew hatte einen großen Teil seiner Armee an der Kontaktlinie konzentriert und den Beschuss der Republiken Donezk und Lugansk intensiviert, wobei es die durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Ausrüstung einsetzte. Angesichts der drohenden Invasion durch die Ukraine begann man die Evakuierung von Frauen, Kindern und älteren Menschen in russische Regionen. In den Republiken wurde eine allgemeine Mobilmachung erklärt. Am 19. Februar baten sie Russland, ihre Unabhängigkeit anzuerkennen.
Am Donnerstag hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine militärische Operation im Donbass angekündigt. Er versicherte, dass Moskaus Pläne nicht die Besetzung der Ukraine beinhalten würden, sondern nur ihre Entmilitarisierung und Entnazifizierung.
Einwohner des Donbass-Dorfes Signalnoje - SNA, 1920, 27.02.2022
„Ständig fliegen Kugeln herum”: Exklusiver Bericht aus Volksrepublik Donezk – Video
Der Staatschef erklärte, die Operation diene dem Schutz der Einwohner der Republiken Donezk und Lugansk, die seit acht Jahren einem Völkermord ausgesetzt seien.
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