Russisches Verteidigungsministerium meldet Folter von Gefangenen durch ukrainische Nationalisten

© SNA / Jewgenij Bijatow / Zur BilddatenbankRussisches Verteidigungsministerium
Russisches Verteidigungsministerium - SNA, 1920, 27.02.2022
Die ukrainischen Nazis und die Führung des Kiewer Regimes, welche an der Misshandlung einiger russischer Gefangener beteiligt sind, werden gefunden und schwere Verantwortung tragen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Sonntag mit.
„(...) Wir wissen, wie die ukrainischen Nazis die wenigen gefangenen russischen Soldaten behandeln. Und wir sehen, dass die Misshandlungen und Folterungen die gleichen sind, wie es bei den deutschen Nazis und ihren Handlangern-Polizisten während des Großen Vaterländischen Krieges gewesen war“, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, gegenüber Reportern.
Ihm zufolge werden alle Gesichter, Stimmen, Telefone, Koordinaten, IP-Adressen sowie die Korrespondenz aller ukrainischen Nazis, die an der Misshandlung der russischen Soldaten beteiligt waren, aufgezeichnet und identifiziert.
„Dies gilt auch für die Führung des Kiewer Regimes und ihre Abwickler, die unter Verstoß gegen die Konvention zur Behandlung von Kriegsgefangenen direkt zur Misshandlung der russischen Militärangehörigen aufruft.“
„Ihr alle werdet gefunden und unweigerlich schwere Verantwortung tragen“, betonte Konaschenkow.
Zudem meldete er Tote und Verwundete infolge der russischen Militäroperation zur Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine.
„Russische Soldaten zeigen Mut und Heldentum bei der Durchführung von Kampfeinsätzen einer speziellen Militäroperation. Leider gibt es Tote und Verwundete unter unseren Kameraden. Aber unsere Verluste sind um ein Vielfaches geringer als die bei getöteten Nationalisten, aber auch als die Verluste unter dem Militärpersonal der ukrainischen Streitkräfte.“
Der Vertreter der Militärbehörde betonte auch, dass die russische Seite alle ukrainischen Soldaten, die ihre Waffen niederlegen würden, mit Würde behandeln werde.
„Wir verstehen, dass sie dem ukrainischen Volk einen Eid geleistet haben. Alle, die ihre Waffen niedergelegt und den Widerstand eingestellt haben, werden zu ihren Familien zurückgeschickt“, fügte Konaschenkow hinzu.
Die Truppen der Lugansker Volksrepublik und der Republik Donezk hätten inzwischen den Widerstand der nationalistischen Einheiten überwunden und mehrere Ortschaften befreit.
Insgesamt hat das russische Militär nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau 1067 militärische Infrastruktureinrichtungen, darunter 27 Kommandoposten und Kommunikationszentren, aber auch 38 Flugabwehr-Raketensysteme S-300, Buk M-1 und Osa (dt.: Wespe) sowie 56 Radarstationen zerstört.

Sonderoperation in der Ukraine

Am Donnerstagmorgen hatte Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
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