Moskau: 975 Militärobjekte der Ukraine außer Gefecht – Cherson und Berdjansk blockiert

© SNA / Konstantin Michaltschewski / Zur BilddatenbankRussischer Soldat vor einem Wegweiser nach der ukrainischen Stadt Cherson
Russischer Soldat vor einem Wegweiser nach der ukrainischen Stadt Cherson - SNA, 1920, 27.02.2022
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, hat am Sonntagmorgen die Zwischenbilanz der russischen Spezialoperation in der Ukraine gezogen.
Demnach haben die russischen Truppen bislang insgesamt 975 Objekte der Militärinfrastruktur der Ukraine außer Gefecht gesetzt. Außerdem seien 223 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Flugzeuge, 39 Mehrfachraketenwerfer, 86 Feldartilleriegeschütze sowie 143 militärische Spezialfahrzeuge zerstört worden.
Im Laufe des vergangenen Tages hätten russische Militärs die südukrainischen Städte Cherson und Berdjansk blockiert sowie die Volksmilizen der Republiken Lugansk und Donezk bei ihrer Übernahme neuer Ortschaften unterstützt.
Ein ujrainischer Soldat im Gebiet LUgansk (Archivbild vom 19. Februar 2022 ) - SNA, 1920, 26.02.2022
Donezk: Mehr als 40 ukrainische Soldaten legten freiwillig ihre Waffen nieder
Die Kapitulation ukrainischer Militärs setzt sich laut Konaschenkow fort:
„Gestern hat in der Region Charkow das 302. FlaRak-Regiment der ukrainischen Streitkräfte, das mit Luftverteidigungssystemen Buk M-1 ausgerüstet ist, freiwillig seine Waffen niedergelegt und kapituliert“, teilte er mit.

Sonderoperation Russlands

Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin auf Bitten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk eine Spezialoperation angekündigt, um ihnen Hilfe bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte leisten zu können. Die Gewalt seitens der Ukraine hat sich intensiviert, nachdem Russland die selbsternannten Donbass-Republiken am Montag als unabhängige Staaten anerkannt hatte.
Wladimir Putin begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass die Lage im Donbass kritisch geworden sei und dass die Ukraine die Minsker Abkommen über eine friedliche Beilegung des Konflikts jahrelang ignoriert habe. Seit Monaten bringt Russland seine Besorgnisse über die Situation im Donbass zum Ausdruck. Vor einer Woche leitete das russische Ermittlungskomitee ein Verfahren wegen der im Donbass entdeckten Massengräber mit mindestens 295 Zivilisten ein. Die westlichen Staaten haben die entsprechenden Völkermordvorwürfe nicht unterstützt.
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