Antwortmaßnahme: Moskau schränkt Flüge für Maschinen aus baltischen Ländern und Slowenien ein

© SNA / Ilya Pitalev / Zur BilddatenbankFlugzeug Bombardier CS300 der lettischen Fluggesellschaft airBaltic im Moskauer Flughafen Schereetjewo
Flugzeug Bombardier CS300 der lettischen Fluggesellschaft airBaltic im Moskauer Flughafen Schereetjewo  - SNA, 1920, 27.02.2022
Russland hat als Reaktion auf die angekündigte Sperrung des Luftraums über Lettland, Litauen, Slowenien und Estland Einschränkungen für die Fluggesellschaften der genannten Länder verhängt.
„Im Zusammenhang mit den unfreundlichen Entscheidungen der Luftfahrtbehörden von Lettland, Litauen, Slowenien und Estland werden für die Luftbeförderer der genannten Staaten und/oder die darin registrierten Luftbeförderer Einschränkungen für Flüge zu Ortschaften auf russischem Territorium, darunter auch für Transitflüge durch den Luftraum Russlands, eingeführt“, teilt die russische Föderale Agentur für Luftverkehr (Rosaviazija) mit.
„Diese Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit den Völkerrechtsnormen als eine Antwortmaßnahme auf das Verbot aller zivilen Flüge der Luftfahrzeuge getroffen, die von russischen bzw. von in Russland registrierten Luftbeförderern auf den Territorien bzw. von den Territorien der genannten Staaten aus genutzt werden“, heißt es.
Zuvor hatten bereits Polen, Tschechien und Bulgarien ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt, Russland hatte mit einer entsprechenden Gegenmaßnahme reagiert. Am Samstag kündigten dann Estland, Lettland und Litauen an, keine russischen Flugzeuge mehr über ihre Länder fliegen lassen zu wollen.
Eine Airbus A321-211 der Fluggesellschaft Aeroflot  - SNA, 1920, 26.02.2022
Bulgarien sperrt Luftraum für russische Airlines
Russland startete am 24. Februar eine Spezialoperation zur Demilitarisierung der Ukraine, nachdem die Führungen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk Russland um Hilfe ersucht hatten. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte in einer Fernsehansprache, dass das ukrainische Regime für das weitere Blutvergießen verantwortlich sein werde. Putin rief die ukrainischen Soldaten auf, verbrecherische Befehle der Kiewer Machthaber nicht zu erfüllen, die Waffen niederzulegen und nach Hause zu gehen.
Das russische Verteidigungsministerium betonte, dass die russischen Streitkräfte keine Angriffe auf die ukrainischen Städte führten und nur Objekte der militärischen Infrastruktur außer Gefecht setzten. Für die Zivilbevölkerung bestehe keine Gefahr, hieß es.
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