Wegen Sanktionen: Teilnahme der USA an russischer Venus-Mission unangebracht – Roskosmos-Chef

© SNA / Kirill Kalinnikow / Zur BilddatenbankDer Generaldirektor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin
Der Generaldirektor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin - SNA, 1920, 26.02.2022
Die Teilnahme der USA an dem Projekt „Venera-D“ zum Einsatz einer interplanetaren Station wäre vor dem Hintergrund der neuen und der bestehenden Sanktionen gegen Russland fehl am Platz. Diese Auffassung vertritt der Generaldirektor der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Dmitri Rogosin.
„Unter den Bedingungen, in denen Sanktionen verhängt werden und die bisher eingeführten Sanktionen weiter gelten, halte ich eine weitere Teilnahme der USA an dem russischen Projekt zur Entwicklung und Schaffung der interplanetaren Station Venera-D für unangebracht“, sagte Rogosin.
Russische Wissenschaftler haben zuvor den Wunsch geäußert, im Rahmen des russischen Programms der Venus-Erforschung drei Missionen in den Jahren 2029, 2031 und 2034 zu starten. Im Jahr 2029 soll die Raumsonde Venera-D mit Orbit-, Lande-, Demonstrations- und Atmosphäre-Modulen in Richtung Venus fliegen.
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Für 2031 ist der Start von „Ekspedizija 2“ geplant. 2034 soll die Raumsonde „Ekspedizija 3“ starten, die ein Überflug- und ein Ballon-Modul haben und mit einem Luftlande- und einem Rückkehr-Apparat ausgestattet sein soll.
Zuvor wurde über die Pläne für die Mission Venera-D berichtet sowie darüber, dass russische Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Kollegen aus den USA an diesem Projekt arbeiteten.
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