Krim-Parlamentschef vergleicht Selenski mit Hitler – und fordert neue Regierung in Kiew auf

© SNA / Konstantin Michaltschewski / Zur BilddatenbankWladimir Konstantinow trifft sich mit einer Delegation ausländischer Journalisten im Ministerrat der Republik Krim in Simferopol (Archivbild)
Wladimir Konstantinow trifft sich mit einer Delegation ausländischer Journalisten im Ministerrat der Republik Krim in Simferopol (Archivbild) - SNA, 1920, 26.02.2022
Der Chef des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski mit dem Nazi-Diktator Adolf Hitler verglichen und beide als politische Abenteurer bezeichnet, die es wagten, Russland herauszufordern.
Die Hitler-Figur sei in all den Jahren bei den ukrainischen Nazis äußerst beliebt gewesen, die mit Hakenkreuzen, 'Wolfshaken' und anderen bestialischen Zeichen auftrumpften, sagte Konstantinow. „Jetzt haben sie ihren kleinen Führer in ihrem kleinen Bunker.“
„Tatsächlich wiederholt sich die Geschichte, die sich einmal als Tragödie abgespielt hat, als Farce. Leider ist es eine Tragifarce, dass Menschen, unsere Landsleute, in dem anhaltenden Konflikt sterben“, betonte der Politiker.
Da sich Selenski in einem Bunker verstecken müsse, liege bei der Erwähnung dieses Wortes ein Vergleich mit Hitler nahe. „In einem ähnlichen Bauwerk hat ein anderer politischer Abenteurer, der es wagte, Russland herauszufordern, seine letzten Tage verbracht“, so der Parlamentschef.
Eine Person schaut aus einem Gebäude in Kiew, Ukraine, am 26. Februar 2022.  - SNA, 1920, 26.02.2022
Ukrainische Buk-Rakete trifft Haus in Kiew – Russisches Verteidigungsministerium
Konstantinow attestierte dem Kiewer Regime „Insolvenz“ und ging davon aus, dass es derzeit „aus dem letzten Loch pfeift“. Deshalb müsse in der Ukraine eine neue Regierung gebildet werden, fand der Politiker.
„Sie (die Regierung in Kiew – Anm. d. Red.) sollte durch eine verantwortungsvolle Regierung, eine Regierung der nationalen Rettung, ersetzt werden, die aus jenen ukrainischen Politikern besteht, die in ihrem Handeln von den Interessen ihres Landes, ihres Volkes ausgehen und nicht töricht die Befehle ihrer ausländischen Kuratoren befolgen.“

Sonderoperation Russlands

Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin auf Bitten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk eine Spezialoperation angekündigt, um ihnen Hilfe bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte leisten zu können. Die Gewalt seitens der Ukraine hat sich intensiviert, nachdem Russland die selbsternannten Donbass-Republiken am Montag als unabhängige Staaten anerkannt hatte.
Brand im Haus der Gewerkschaften in Odessa (Archivbild) - SNA, 1920, 26.02.2022
Was hat Putin mit der „Entnazifizierung” der Ukraine gemeint und warum ist sie so wichtig?
Wladimir Putin begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass die Lage im Donbass kritisch geworden sei und dass die Ukraine die Minsker Abkommen über eine friedliche Beilegung des Konflikts jahrelang ignoriert habe. Seit Monaten bringt Russland seine Besorgnisse über die Situation im Donbass zum Ausdruck. Vor einer Woche leitete das russische Ermittlungskomitee ein Verfahren wegen der im Donbass entdeckten Massengräber mit mindestens 295 Zivilisten ein. Die westlichen Staaten haben die entsprechenden Völkermordvorwürfe nicht unterstützt.
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