Dänemark liefert Schutzwesten und Erste-Hilfe-Kästen an Ukraine

CC0 / torben7400 / Pixabay / Dänische Flagge
Dänische Flagge - SNA, 1920, 26.02.2022
Dänemark hat 2000 kugelsichere Westen und 700 Erste-Hilfe-Kästen an das ukrainische Militär geschickt. Das teilte das Verteidigungsministerium des Landes am Samstag mit.
„Es handelt sich um 2000 Schutzwesten – die sogenannte TYR-Schutzausrüstung. Die TYR-Schutzausrüstung ist eine schusssichere Weste, die Schutz vor Splittern und Kugeln bietet“, so das Verteidigungsministerium. Außerdem seien ukrainischen Soldaten 700 Erste-Hilfe-Kästen zur Verfügung gestellt worden.
Die Ausrüstung sei in den Beständen des Verteidigungsministeriums vorhanden, sodass die Hilfslieferung keine Auswirkungen auf die Operationen und Soldaten des Verteidigungsministeriums habe, erklärten die Ministeriumsbeamten.
Die Lastwagen mit den Westen verließen Vordingborg am Freitagabend in Richtung polnisch-ukrainische Grenze.
Zuvor hatten sich mehrere dänische Politiker für eine noch engere Zusammenarbeit mit der Nato ausgesprochen, obgleich die aktuelle Lage weder für das Sicherheitsbündnis noch für Dänemark eine militärische Bedrohung darstellt.
Nach Angaben der Politiker will die dänische Regierung zwei F-16 Kampfflugzeuge aus US-amerikanischer Produktion nach Polen entsenden, um den dortigen Luftraum zu sichern.
Blick auf Bern am Abend (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.02.2022
Mitarbeiter russischer Botschaft in Bern erhalten Drohungen – Behörden verstärken Sicherheit
Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau.
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