„Keine deutschen Waffenlieferungen für Kiew“: Innenministerin Faeser bekräfigt Berliner Standpunkt

© REUTERS / FABIAN BIMMERBundeswehr-Soldaten
Bundeswehr-Soldaten - SNA, 1920, 25.02.2022
Die Haltung der deutschen Bundesregierung, keine Waffen in das Konfliktgebiet Ukraine zu schicken, bleibe unverändert. Das erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Freitag in einem TV-Interview. Zudem versicherte sie, die Bundesrepublik beobachte „sehr wachsam“ die wachsenden Flüchtlingsströme aus Osteuropa.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat das deutsche „Nein“ zu Waffenlieferungen an die ukrainische Regierung bekräftigt. Das berichtete der Radiosender „Bayern 2“ am Freitag. Selbst vor dem Hintergrund der aktuellen Kampfhandlungen in der Ukraine habe sich nichts an dieser Situation geändert.
Wie Faeser zuvor im ZDF-Morgenmagazin ausführte, gehe es aktuell „erst einmal darum, die Nachbarländer der Ukraine zu unterstützen. Dieses furchtbare Leid, was den Menschen im Moment geschieht, denen gilt meine Anteilnahme. (...) Wir sind nicht für Waffenlieferungen in die Ukraine. Daran hat sich auch nichts geändert.“
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Mit Blick auf die Flucht Tausender Menschen aus der Ukraine Richtung Westeuropa sagte Faeser, Deutschland sei „natürlich sehr wachsam und vorbereitet, auf all das, was da jetzt kommt“. Im Moment sei noch nicht absehbar, wie viele Menschen wegen des Kriegs flüchten könnten, so die Innenministerin.
Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR gehe gegenwärtig von etwa 100.000 ukrainischen Flüchtlingen aus.
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