Behörde: Keine Engpässe bei Strom und Gas – Importe fließen weiter

© SNA / Alexej Witwizki / Zur BilddatenbankVerdichterstation Sayda (Deutschland) an der Pipeline Gazela, über die russisches Gas weiter nach Tschechien gepumpt wird (Archivbild)
Verdichterstation Sayda (Deutschland) an der Pipeline Gazela, über die russisches Gas weiter nach Tschechien gepumpt wird (Archivbild) - SNA, 1920, 25.02.2022
Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland derzeit keinen Versorgungsengpass bei Strom und Gas, teilte die Behörde am Freitag vor dem Hintergrund der russischen Militäroperation in der Ukraine mit.
Eine unmittelbare Gefährdung der sicheren Strom- und Gasversorgung liege nicht vor, sagte ein Behördensprecher.
„Wir untersuchen fortlaufend den Zustand der Energieversorgung in Deutschland in engem Kontakt mit der Energiewirtschaft. Nach unserer Einschätzung treffen die Unternehmen die nötigen vorausschauenden Maßnahmen“, hieß es.
Die Gasspeicher seien zudem ausreichend gefüllt. Der aktuelle Füllstand sei wie in den vergangenen Jahren. Des weiteren sollen sich die Importflüsse in den letzten Tagen nicht verschoben haben, darunter auch aus Russland.
Nach Gazprom-Angaben sind die unterirdischen Speicher in Deutschland zu mehr als zwei Dritteln leer. Seit dem 11. Januar 2022 hätten die europäischen Lagerbestände ein Rekordtief erreicht, so das Unternehmen.
Deutschland importiert mehr als die Hälfte seines Erdgases aus Russland. In dieser Woche hat die Bundesregierung wegen der Eskalation der Ukraine-Krise das Genehmigungsverfahren für Nord Stream 2 vorläufig gestoppt.
Ein Arbeiter geht auf dem Gelände von Westeuropas größten Gasspeicher in Rehden über die Anlage (Archivbild) - SNA, 1920, 19.02.2022
Gazprom: Europäische Gaslagerbestände erreichen Rekordtief
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