Russland stellt Frankreich Beweise für Kiews Kriegsverbrechen im Donbass zur Verfügung

© SNA / Sergej Awerin  / Zur BilddatenbankLage an der Trennlinie, Siedlung Weseloje in der Region Donezk
Lage an der Trennlinie, Siedlung Weseloje in der Region Donezk  - SNA, 1920, 25.02.2022
Russlands Botschaft in Paris hat dem französischen Außenministerium Beweise für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit und für Kriegsverbrechen Kiews im Donbass übergeben.
„Die russische Botschaft in Paris hat dem französischen Außenministerium Fotobeweise für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Donbass übergeben, für die die Führung der Ukraine verantwortlich ist“, teilte die russische Mission in Frankreich am Freitag mit. Diese Materialien seien auch an die größten Medien und Menschenrechtsorganisationen geschickt worden.
Russlands Ermittlungskomitee hat zuvor mitgeteilt, es verfüge über Beweise, dass ehemalige und derzeitige Militärangehörige der Ukraine an den Kriegsverbrechen im Donbass beteiligt sind. Diese fanden seit 2014 statt, nachdem die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk nach dem Staatsstreich ihre Unabhängigkeit von Kiew erklärt hatten und die neue Staatsführung des Ex-Sowjetlandes einen Militäreinsatz gegen sie begonnen hatte.
Deutsche freie Journalistin berichtet aus dem Donbass - SNA, 1920, 24.02.2022
Deutsche freie Journalistin berichtet aus dem Donbass – Video
Die Volksrepublik Donezk hat am heutigen Freitag Angaben veröffentlicht, laut denen auf dem Territorium der Republik seit dem Beginn „der bewaffneten Aggression seitens der Ukraine“ im April 2014 mehr als 5050 Menschen ums Leben gekommen sind. UN-Angaben zufolge sind im Konflikt bereits 13.000 Menschen ums Leben gekommen.
Am Donnerstag kündigte der russische Präsident Wladimir Putin eine militärische Operation im Donbass an. Er versicherte, dass Moskaus Pläne nicht die Besetzung der Ukraine beinhalten, sondern nur ihre Entmilitarisierung und Entnazifizierung. Zuvor hatte Moskau die beiden selbsterklärten Volksrepubliken im Donbass anerkannt.
Das Verteidigungsministerium in Moskau betonte, dass die russischen Streitkräfte keine Raketen-, Luft- oder Artillerieangriffe auf ukrainische Städte führen: Die militärische Infrastruktur wird durch hochpräzise Waffen lahmgelegt, nichts bedroht die Zivilbevölkerung.
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