RKI: Anteil von Omikron-Subtyp BA.2 steigt auf fast ein Viertel

CC0 / geralt / Pixabay / Coronavirus-Variante Omikron (Symbolbild)
Coronavirus-Variante Omikron (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.02.2022
Der Anteil der wohl noch leichter übertragbaren Omikron-Untervariante BA.2 in Deutschland wächst weiter.
Nach den aktuellsten verfügbaren Daten für die Woche bis zum 13. Februar lag der Anteil der Omikron-Untervariante BA.2 in einer Stichprobe positiver Befunde bei knapp 24 Prozent. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend hervor. Die Entwicklung der letzten drei Wochen: fünf, elf und sechszehn Prozent.

Zunahme der Fallzahlen nicht ausgeschlossen

In Deutschland dominiert bisher die Omikron-Untervariante BA.1. Ihr Anteil geht in den Auswertungen der Behörde zurück und liegt nun noch bei 75 Prozent. Insgesamt scheine der Scheitelpunkt der Omikron-Welle zwar überschritten, schreibt das RKI. Wegen der leichteren Übertragbarkeit von BA.2 könne allerdings „eine deutlich langsamere Abnahme oder erneute Zunahme der Fallzahlen nicht ausgeschlossen werden“. Die weitere Entwicklung hänge auch stark von der Entwicklung der Kontakte im Rahmen der geplanten Lockerungen ab.
Corona-Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.02.2022
Offener Brief: Ärzte gegen Covid-Impfpflicht
Eine Gruppe von Modellieren der TU Berlin hatte in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht geschrieben: Wegen BA.2 ab Ende Februar sei mit einem Wiederanstieg der Infektionszahlen zu rechnen.
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