Putin bereit zu Entsendung einer Delegation nach Minsk für Ukraine-Verhandlungen

© SNA / Alexey NikolskiRusslands Präsident Wladimir Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 25.02.2022
Der russische Präsident Wladimir Putin ist bereit, eine Delegation nach Minsk zu schicken, um mit der Ukraine zu verhandeln. Dies teilte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag mit.
„(Der ukrainische Präsident – Anm. d. Red.) Selenski kündigte seine Bereitschaft an, über den neutralen Status der Ukraine zu sprechen. Ursprünglich sagte der russische Präsident Wladimir Putin, der Zweck der Operation sei es, den Volksrepubliken Lugansk und Donezk zu helfen, unter anderem durch die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine. Und dies ist tatsächlich ein integraler Bestandteil des neutralen Status”, sagte Peskow.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenski seinen russischen Amtskollegen gebeten, in Verhandlungen einzusteigen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, Russland sei zu Verhandlungen bereit, sobald ukrainische Streitkräfte ihre Waffen niederlegen.
Ukrainischer Präsident Wladimir Selenski - SNA, 1920, 25.02.2022
Selenski schlägt Putin Verhandlungen vor

Spezialoperation Russlands

Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, eine Spezialoperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk angekündigt. Dies sei eine Antwort auf entsprechende Bitten der Volksrepubliken, Beistand bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte zu leisten. Dabei versicherte Putin, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. „Russland kann sich nicht sicher fühlen, sich entwickeln und mit einer ständigen Bedrohung seitens der Ukraine existieren“, sagte der russische Präsident am frühen Donnerstagmorgen.
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