Kadyrow: Rund 12.000 Freiwillige aus Tschetschenien für Sonderoperation einsatzbereit

© SNA / Pressedienst des Chefs der Tschetschenischen Republik / Zur BilddatenbankRamsan Kadyrow hält Rede vor Freiwilligen in Grosny am 25. Februar 2022.
Ramsan Kadyrow hält Rede vor Freiwilligen in Grosny am 25. Februar 2022. - SNA, 1920, 25.02.2022
Angesichts der angespannten Lage um die Ukraine sind etwa 12.000 Freiwillige aus Tschetschenien nach Worten des Chefs der Republik, Ramsan Kadyrow, bereit, jede Sonderoperation in jedem Gebiet durchzuführen.
Die Freiwilligen wurden am Freitag in der Hauptstadt der Republik Grosny einberufen. Dabei geht es um Kämpfer aus den tschetschenischen Sicherheitskräften. Insgesamt 70.000 Tschetschenen meldeten sich freiwillig für einen Einsatz in die Ukraine. „Wir entsenden noch niemanden, unsere Beamten führen die vom Oberbefehlshaber zugewiesenen Aufgaben an ihren Standorten aus, wo sie sein sollten“, wird Kadyrow in der russischen Presse am Freitag zitiert.
„Wir haben heute Freiwillige versammelt, die jederzeit bereit sind, zu jedem Sondereinsatz in jedem beliebigen Gebiet aufzubrechen, um unseren Staat und unser Volk zu schützen.“
Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Spezialoperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk angekündigt. Dies sei eine Antwort auf entsprechende Bitten der Volksrepubliken, Beistand bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte zu leisten.
Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfersystems Grad feuert während einer gemeinsamen russisch-weißrussischen Militärübung auf dem Übungsgelände Mulino in der Region Nischni Nowgorod - SNA, 1920, 25.02.2022
Geheimdienst: Kiew setzt Grad-Mehrfachraketenwerfer für Angriffe auf Flugplatz Gostomel ein
Das russische Verteidigungsministerium teilte danach mit, dass die russischen Streitkräfte keine Raketen-, Luft- oder Artillerieschläge auf ukrainische Städte abgefeuert hätten. Hochpräzisionswaffen seien eingesetzt worden, um militärische Infrastruktur, Luftverteidigungsanlagen, Militärflugplätze und die Luftwaffe auszuschalten. Das Ministerium versicherte, dass keine Gefahr für die Zivilbevölkerung bestehe.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала