Großbritannien: Antike angelsächsische Münze im Wert von 10.000 Pfund entdeckt

CC0 / papazachariasa / Pixabay / Alte römische Münze (Symbolbild)
Alte römische Münze (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.02.2022
Ein sogenannter Sondengänger in Großbritannien hat eine seltene angelsächsische Goldmünze aus der Zeit von 650-700 n. Chr. im Wert von 10.000 Pfund gefunden. Darüber berichtete die Zeitung „Daily Mail“ am Donnerstag.
Demnach fand der 55-jährige Kanalisationsingenieur Mark Pallett den Goldschilling aus der Zeit von 650-700 n. Chr. in einem Stoppelfeld in der Grafschaft South Cambridgeshire. Er hielt ihn zunächst für einen Goldknopf, doch als er den Fund drehte, entdeckte er die Darstellung einer behelmten männlichen Büste.
Das Gewicht der Münze liegt bei etwa 1,3 Gramm, sie ist in einem sehr guten Zustand und ist nun eine von nur acht bekannten Exemplaren sogenannter Crispus-Thrymsa – römischen Münzen, die auf antiken Münzen des Kaisers Crispus aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. basiert hatten.
„Ich habe vor Aufregung gezittert. Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr als Sondengänger tätig, und das ist der Fund meines Lebens“, so Pallett.
Archäologische Instrumente (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.02.2022
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Der Sondengänger verkauft nun seine Münze mithilfe des in London ansässigen Auktionshauses Dix Noonan Webb, wobei der Erlös zu gleichen Teilen aufgeteilt werden soll, zwischen ihm und dem Besitzer des Grundstücks, auf dem die Münze gefunden wurde.
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