Geheimdienst: Kiew setzt Grad-Mehrfachraketenwerfer für Angriffe auf Flugplatz Gostomel ein

© SNA / Alexey KudenkoEine Besatzung des Mehrfachraketenwerfersystems Grad feuert während einer gemeinsamen russisch-weißrussischen Militärübung auf dem Übungsgelände Mulino in der Region Nischni Nowgorod
Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfersystems Grad feuert während einer gemeinsamen russisch-weißrussischen Militärübung auf dem Übungsgelände Mulino in der Region Nischni Nowgorod - SNA, 1920, 25.02.2022
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben nachrichtendienstliche Erkenntnisse ergeben, dass ein Grad-Mehrfachraketenwerfersystem auf dem Schewtschenko-Platz in Kiew eingesetzt worden ist, um Angriffe in der Nähe des Flugplatzes Gostomel bei der ukrainischen Hauptstadt zu unternehmen.
Dem Ministerium zufolge vermittelten die CIA- und Pentagon-Berater der ukrainischen Militärführung, wie man raketengetriebene Artilleriesysteme in Wohngebieten einsetzt, um Vergeltungsfeuer auf die lokale Bevölkerung zu provozieren.

„Die Nutzung von Wohngebieten durch das Kiewer Regime als Deckung für seine Artilleriestellungen ist ein Kriegsverbrechen. Wir sind mit diesem Verhaltensmuster sehr vertraut. Diese Techniken werden von den von der CIA überwachten Terroristen im Nahen Osten und anderswo aktiv eingesetzt“, hieß es.

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In diesem Zusammenhang wandte sich das Verteidigungsministerium Russlands an die ukrainischen Bürger am Freitag mit einer folgenden Botschaft:
„Ihre nationalistische Führung verwendet die gleichen Methoden wie die Terroristen. Sie wollen Sie als menschliches Schutzschild benutzen. Die russischen Streitkräfte werden keine Angriffe auf Wohngebiete in der ukrainischen Hauptstadt unternehmen.“

Spezialoperation Russlands

Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Spezialoperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk angekündigt. Dies sei eine Antwort auf entsprechende Bitten der Volksrepubliken, Beistand bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte zu leisten.
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Dabei versicherte Putin, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. „Russland kann sich nicht sicher fühlen, sich entwickeln und mit einer ständigen Bedrohung seitens der Ukraine existieren“, sagte der russische Präsident am frühen Donnerstagmorgen.
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