Türkisches Schiff im Schwarzen Meer von „Bombe“ getroffen – TV-Bericht

© SNA / Igor MaslovDer M-25 Locotenent Lupu Dinescu der rumänischen Marine im Hafen von Odessa (Archivbild)
Der M-25 Locotenent Lupu Dinescu der rumänischen Marine im Hafen von Odessa (Archivbild) - SNA, 1920, 24.02.2022
Nach Informationen des Fernsehsenders NTV aus der Türkei ist ein türkisches Frachtschiff in ukrainischen Gewässern von einem Sprengkörper getroffen worden. Tote oder Verletzte gibt es demnach nicht.
Der Vorfall habe sich circa 50 Seemeilen (knapp 95 Kilometer) südlich der ukrainischen Hafenstadt Odessa ereignet, berichtet NTV. Im Bericht ist wörtlich von einer „Bombe“ die Rede. Angaben zu ihrem Ursprung machte der Fernsehsender nicht. Das auf den Namen „Jupiter“ getaufte Frachtschiff fahre unter der Flagge der Marshallinseln und sei auf dem Weg von Odessa nach Rumänien gewesen. Hilfe hat der Frachter nach Angaben türkischer Behörden nicht angefordert.

Dritter Vorfall an einem Tag

Dies ist bereits der dritte gefährliche Vorfall mit einem Schiff in der Nähe ukrainischer Grenzen am heutigen Donnerstag. Zuvor wurden laut dem russischen Grenzschutz zwei Frachtschiffe aus Russland im Asowschen Meer von ukrainischen Streitkräften mit Raketen beschossen. Auf einem der beiden Frachter brach infolge des Beschusses ein Feuer aus, bei dem ein Besatzungsmitglied schwer verletzt wurde.

Russlands Spezialoperation

Russlands Präsident, Wladimir Putin, hat dem russischen Militär eigenen Angaben zufolge eine Spezialoperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk befohlen. Die Regierungen der beiden Volksrepubliken hätten Russland um Beistand im Kampf gegen die Aggression der ukrainischen Streitkräfte gebeten, also müsse man „entschlossen und unverzüglich handeln“. Die Schuld für das Blutvergießen hätten die Machthaber in Kiew auf sich geladen, erklärte Putin.
Nach jüngsten Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau führt Russland hochpräzise Angriffe gegen militärische Objekte in der Ukraine durch, greift aber die Städte des Landes nicht an. Es bestehe demnach keine Gefahr für Zivilisten. Das russische Verteidigungsministerium teilte außerdem mit, die ukrainischen Grenzschützer würden „keinerlei Widerstand“ leisten, die ukrainische Flugabwehr sei inzwischen ausgeschaltet, die militärische Infrastruktur der Luftwaffenstützpunkte zerstört. Medienberichte, wonach die Ukraine ein russisches Flugzeug abgeschossen habe, hat das Verteidigungsministerium dementiert.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала