Russisches Außenamt: Kein Krieg im Donbass – vielmehr ein Versuch, „globalen Krieg“ zu verhindern

© SNA / Alexey Mayshev / Zur BilddatenbankRussisches Außenministerium
Russisches Außenministerium - SNA, 1920, 24.02.2022
Die russische Spezialoperation im Donbass ist laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, nicht der Beginn eines Krieges, sondern ein Versuch, einen globalen Krieg zu verhindern.
„Erstens ist das nicht der Beginn eines Krieges. Das ist sehr wichtig. Unser Wunsch ist, Entwicklungen zu verhindern, die auf einen globalen Krieg hinauslaufen könnten. Und zweitens ist dies das Ende des Krieges“, sagte sie gegenüber einem russischen Sender.
Und dieser Krieg, so Sacharowa weiter, sei acht Jahre lang blutig geführt worden – „mit Verlusten unter der Zivilbevölkerung“.
„Dies ist nicht der Beginn eines Krieges, dies ist eine Verhinderung der Entwicklung einer Situation, die zu einer globalen militärischen Konfrontation führen kann oder könnte, und das Ende des geführten Krieges“, betonte die Sprecherin.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow  - SNA, 1920, 24.02.2022
Lawrow: Russland ist immer zu Dialog bereit
Der russische Präsident, Wladimir Putin, hatte am Donnerstagmorgen in einer Fernsehansprache erklärt, dass er als Reaktion auf einen Appell der Chefs der Volksrepubliken Donezk und Lugansk beschlossen habe, eine Spezialoperation zum Schutz der Bevölkerung von Donbass durchzuführen. Die Umstände würden derzeit „ein entschlossenes und sofortiges Handeln erfordern, da die Volksrepubliken des Donbass Russland um Hilfe gebeten haben“, hob er hervor.
Putin rief die ukrainischen Militärs dazu auf, „kriminelle Befehle“ der ukrainischen Behörden nicht auszuführen, die Waffen niederzulegen und nach Hause zurückzukehren. Moskau plane nicht, „ukrainische Gebiete zu besetzen“, sagte er.
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