Krankenkassen-Analyse: Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe um ein Vielfaches höher

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankSpital für Corona-Patienten in Texas
Spital für Corona-Patienten in Texas  - SNA, 1920, 24.02.2022
Eine Analyse von Versichertendaten der Betriebskrankenkassen BKK kommt auf erheblich höhere Zahlen bei den Nebenwirkungen der Corona-Impfungen als das Paul-Ehrlich-Institut. Der BKK-Vorstand hat sich am Montag mit einem dramatischen Brief an das für die Impfstoffe zuständige Institut gewandt.
Der Vorstand der Betriebskrankenkassen (BKK) Provita, Andreas Schöfbeck, hat die Daten von Millionen Versicherten der BKK-Gruppe analysieren lassen. Demnach liegt die Gesamtzahl der Nebenwirkungen der in Deutschland verabreichten Covid-Impfstoffe um ein Vielfaches höher als die vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldeten Impfkomplikationen. Das Schreiben der BKK ist inzwischen auf der Webseite der Krankenkasse zu finden.
Das PEI hatte für das vorherige Jahr 244.576 Verdachtsfälle für Impfnebenwirkungen nach einer Corona Impfung gemeldet. Die BKK hat in einer anonymisierten Stichprobe die Arztdaten von 10.937.716 Versicherten für das erste Halbjahr 2021 und circa bis zur Hälfte für das dritte Quartal 2021 überprüft. Bereits für diesen Zeitraum kommt die BKK auf 216.695 behandelte Fällen von Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung. Die BKK spricht von einer „erheblichen Untererfassung der Impfnebenwirkungen“.
Corona-Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.02.2022
Offener Brief: Ärzte gegen Covid-Impfpflicht

Erhebliches Alarmsignal

Schöfbeck hat sich daraufhin mit einem Brief an das PEI gewandt. In dem Schreiben heißt es:
„Wenn diese Zahlen auf das Gesamtjahr und auf die Bevölkerung in Deutschland hochgerechnet werden, sind vermutlich zweieinhalb bis drei Millionen Menschen in Deutschland wegen Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung in ärztlicher Behandlung gewesen. Das sehen wir als erhebliches Alarmsignal an, das unbedingt beim weiteren Einsatz der Impfstoffe berücksichtigt werden muss.“
Hochgerechnet auf die Anzahl der geimpften Menschen in Deutschland bedeutet dies, dass circa vier bis fünf Prozent von denen wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung waren.
Eine Krankenschwester wacht über einen Covid-19-Patienten an einem Beatmungsgerät auf der Intensivstation im Krankenhaus La Timone in Marseille, Südfrankreich, Freitag, 31. Dezember 2021. - SNA, 1920, 22.02.2022
Gesetzliche Krankenkassen mit größerem Defizit 2021
Hierbei handelt es sich nur um die Zahlen der BKK Provita. Validiert werden könnte die Hochrechnung durch Zahlen der anderen Krankenkassen, wie AOK oder Ersatzkrankenkassen. Darauf verweist auch der Virologe Klaus Stöhr auf Twitter:
Schöfbeck schließt seinen Brief an das Paul-Ehrlich-Institut mit der dramatischen Bitte um dringende Rückmeldung, „da Gefahr für das Leben von Menschen nicht ausgeschlossen werden kann“.
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