Appell an Selenski: Sieben Rada-Abgeordnete für unverzügliche Verhandlungen mit Russland

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankDie ukrainische Flagge vor dem Gebäude der Werchowna Rada
Die ukrainische Flagge vor dem Gebäude der Werchowna Rada - SNA, 1920, 24.02.2022
Sieben ukrainische Abgeordnete haben ein Schreiben an den Präsidenten des Landes, Wladimir Selenski, gerichtet, in dem sie appellieren, unverzüglich Verhandlungen mit Russland aufzunehmen.
„Wir appellieren an Sie mit der Bitte, unverzüglich Verhandlungen mit dem Präsidenten der Russischen Föderation über die Bedingungen für die Beendigung der blutigen Konfrontation und den Abschluss eines entsprechenden Abkommens aufzunehmen“, heißt es in dem Schreiben.
Die Abgeordneten haben außerdem die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) aufgerufen, eine Gruppe für strategische Konsultationen mit dem russischen Parlament zu bilden.

Russische Spezialoperation im Donbass

Am Montag hat Russland die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk als unabhängige Staaten anerkannt. Putin begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass die Ukraine die Minsker Abkommen über eine friedliche Beilegung des Konflikts jahrelang ignoriert habe.
Am Donnerstagmorgen kündigte Putin eine Spezialoperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk an. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Russland habe nicht vor, die Ukraine zu besetzen. Die russische Armee werde jedoch auf Bitten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk Hilfe bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte leisten, erklärte Putin.
Angesichts des Militäreinsatzes im Donbass brach der ukrainische Präsident am Donnerstag die diplomatischen Beziehungen mit Moskau ab.
Russisches Außenministerium - SNA, 1920, 24.02.2022
Russisches Außenamt: Kein Krieg im Donbass – vielmehr ein Versuch, „globalen Krieg“ zu verhindern
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