83 Bodenobjekte der ukrainischen Militärinfrastruktur außer Gefecht gesetzt

© SNA / Verteidigungsministerium Russlands  / Zur BilddatenbankIgor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums
Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums  - SNA, 1920, 24.02.2022
Im Laufe der Spezialoperation haben russische Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau 83 bodengestützte Objekte der ukrainischen Militärinfrastruktur außer Gefecht gesetzt.
Seit Beginn der Spezialoperation wurden den Angaben zufolge zudem zwei ukrainische Su-27, zwei Su-24, ein Kampfhubschrauber und vier Angriffsdrohnen „Bayraktar TB-2“ abgeschossen.
Der Rückzug der russischen Truppen nach Cherson hat laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, die Freigabe des Nord-Krim-Kanals und die Wiederherstellung der Wasserversorgung auf der Halbinsel Krim ermöglicht. Über den Kanal wird Wasser aus dem Dnepr auf die Krim geleitet. Die Ukraine hatte den Kanal 2014 blockiert und damit große Probleme für die Wasserversorgung der Krim verursacht.
Konaschenkow sagte, dass Truppen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk die gut ausgerüstete, gestaffelte Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte durchbrochen hätten und sechs bis acht Kilometer weit vorgedrungen seien.
„Dies war dank der Feuerunterstützung durch die russische Artillerie und die russischen Luftstreitkräfte möglich“, so Konaschenkow.
„Alle Aufgaben, die den russischen Streitkräften für diesen Tag gestellt waren, wurden erfolgreich erfüllt“, betonte er.
Ukrainische Soldaten in Donezk  - SNA, 1920, 24.02.2022
Ukrainische Armee benutzt Zivilisten als Schutzschild – Lugansker Volksmiliz
Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation im Donbass verkündet. Dabei versicherte er, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“.
Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge werden zivile Objekte auf dem Territorium der Ukraine nicht angegriffen. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die friedliche Bevölkerung habe nichts zu befürchten, hieß es.
Vor der Militäroperation hatte sich der russische Präsident in einer Rede an die Bürger Russlands, an die Ukraine und auch an den Westen gewandt.
Russlands Präsident Wladimir Putin hält eine Ansprache an die Bürger Russlands und an die Landsleute im Ausland. Moskau, 21. Februar 2022 - SNA, 1920, 24.02.2022
Wladimir Putins Rede zur Donbass-Anerkennung – Teil II
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