FSB vereitelt auf Krim Terroranschlag: Sechs Verdächtige festgenommen - Video

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Angehörige des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB - SNA, 1920, 23.02.2022
Die russischen Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim verhindert. Der Inlandsgeheimdienst FSB berichtete am Mittwoch über die Festnahme von sechs Verdächtigen. Bei ihnen soll es sich um russische Anhänger der ukrainischen rechtsextremen Organisation „Rechter Sektor“ handeln.
Alle Festgenommenen seien russische Staatsbürger und stünden im Verdacht, in einer orthodoxen Kirche eine selbstgebastelte Bombe sprengen zu wollen, teilte der FSB mit.
Sie seien während der Vorbereitungen auf den Anschlag verhaftet worden. Ziel des Anschlags sei die Einschüchterung der Bevölkerung gewesen.
In der Garage eines der Verdächtigen seien Komponenten eines Sprengsatzes sowie eine Bauanleitung gefunden worden. Außerdem sollen sie in einem Schriftwechsel Details des Anschlags besprochen haben.

FSB veröffentlicht Video der Festnahme

Der Inlandsgeheimdienst FSB hat ein Video der Festnahme von Verdächtigen veröffentlicht:
Die Krim hatte sich Anfang 2014 nach einem nationalistisch geprägten Umsturz in Kiew von der Ukraine abgespalten und trat nach einem Referendum wieder Russland bei. Die Schwarzmeerhalbinsel hatte seit 1783 zu Russland gehört, wurde aber 1954 von der Russischen Sowjetrepublik an die Ukrainische Sowjetrepublik übergeben.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 verblieb die Krim automatisch in der unabhängig gewordenen Ukraine. Die Ukraine betrachtet die Halbinsel weiter als ihr Hoheitsgebiet. Auch die Nato-Staaten erkennen das Krim-Referendum nicht an.
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