Sieben Ortschaften in wenigen Stunden: Donezk berichtet über intensivierten Beschuss aus Ukraine

© SNA / Sergej Awerin / Zur BilddatenbankTeil eines Projektils (Archivfoto)
Teil eines Projektils (Archivfoto) - SNA, 1920, 23.02.2022
Die Volksrepublik Donezk wirft dem ukrainischen Militär vor, den Beschuss der Region zuletzt intensiviert zu haben. Am Mittwoch wurden nach Angaben lokaler Behörden innerhalb weniger Stunden sieben Ortschaften mit Mörsergranaten beschossen. Ob dabei Menschen verletzt wurden, blieb zunächst unklar.
In rund drei Stunden seien 43 Minen sowie mehrere Granaten abgefeuert werden, teilte die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Waffenstillstands-Kontrollzentrum mit.
Ein Volkswehr-Kämpfer in Lugansk (Archivfoto) - SNA, 1920, 23.02.2022
Lugansker Republik meldet zwei Tote durch ukrainischen Beschuss
Die Ortschaften Belaja Kamenka, Nowaja Marjewka, Petrowskoje, Sachanka, Besymennoje, Kominternowo und Spartak hätten unter Beschuss gestanden. Dabei seien auch durch die Minsker Abkommen verbotene 120mm-Mörser eingesetzt worden.
Der Konflikt zwischen der ukrainischen Armee und den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk war in den letzten Tagen eskaliert. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa registrierten auf beiden Seiten Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe.
Ein Sprengsatz explodierte in der Nacht auf den 23. Februar 2022 vor dem Fernsehzentrum in Donezk - SNA, 1920, 23.02.2022
Bombenanschlag vor Fernsehzentrum in Donezk – Warnung an Journalisten?
Am Montag erkannte Russland die beiden seit 2014 von Kiew abtrünnigen Regionen als unabhängige Staaten an. Der russische Präsident Wladimir Putin begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass die Ukraine die Minsker Abkommen über eine friedliche Beilegung des Konflikts jahrelang ignoriert habe.
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