Anerkennung von DVR und LVR: Duma ratifiziert Vertrag über „Freundschaft und Beistand“

© SNA / Maria DewakhinaDie Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments)
Die Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) - SNA, 1920, 22.02.2022
Die Staatsduma, Unterhaus des russischen Parlaments, hat nach der von Präsident Wladimir Putin angekündigten Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR und LVR) den Vertrag über „Freundschaft und Beistand“ angenommen.
Das russische Außenministerium erklärte, dass Russland die LVR und die DVR innerhalb der Grenzen anerkennt, innerhalb derer die Führung der Republiken ihre Befugnisse ausübe.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einer Videoansprache am Montagabend die Entscheidung bekannt gegeben, die Volksrepubliken Donezk und Lugansk als unabhängige Staaten anzuerkennen. Nach seiner Ansprache hat Putin im Beisein der Republikchefs von Donezk und Lugansk den Text der Anerkennung der beiden Volksrepubliken unterzeichnet sowie mit beiden Republiken Verträge über gegenseitige Freundschaft und Unterstützung geschlossen, die die Chefs der beiden Volksrepubliken gegenzeichneten.
Der Präsident erklärte, die Lage im Donbass sei kritisch geworden, und forderte das Parlament auf, die erforderlichen Dokumente zu ratifizieren. Zuvor hatten die selbst ernannten Volksrepubliken um Anerkennung gebeten und Putin um Hilfe angerufen. Vor gut einer Woche hatte die Staatsduma den Staatschef in einem entsprechenden Appell zu der Anerkennung aufgerufen. Mehrere Abgeordnete argumentierten bei der Parlamentsdebatte in Moskau, dass in der Ostukraine bereits seit acht Jahren Krieg herrsche und eine Lösung nötig sei.
Der Moskauer Kreml und das Hauptgebäude des Außenministeriums  - SNA, 1920, 22.02.2022
Verträge mit DVR und LVR sehen gemeinsamen Grenzschutz und russische Militärbasen vor
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала