Scholz warnt Putin vor Anerkennung von Lugansk und Donezk

© REUTERS / MICHELE TANTUSSIBundeskanzler Olaf Scholz gestikuliert während einer Pressekonferenz in Berlin, Deutschland, 16. Februar 2022.
Bundeskanzler Olaf Scholz gestikuliert während einer Pressekonferenz in Berlin, Deutschland, 16. Februar 2022. - SNA, 1920, 21.02.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz hat den russischen Präsidenten, Wladimir Putin, vor einer Anerkennung der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk als unabhängige Staaten gewarnt.
Ein solcher Schritt stünde "im krassen Widerspruch" zu den Minsker Abkommen zur friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ostukraine und wäre ein "einseitiger Bruch" dieser Vereinbarungen seitens Russlands, sagte Scholz nach Angaben seines Sprechers am Montag in einem Telefonat mit Putin.
Der Kanzler habe den Präsidenten zur "sofortigen Deeskalation und zum Rückzug der Truppen von der Grenze zur Ukraine" aufgerufen. Russland habe auch eine besondere Verantwortung für die Waffenruhe in der Ostukraine. Zur Zeit berate sich Scholz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski.
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Moskau, 15. Februar 2022 - SNA, 1920, 21.02.2022
Putin: Keine Aussichten mehr für Umsetzung der Minsker Abkommen
Zuvor hatte Russlands nationaler Sicherheitsrat Putin zur Anerkennung von Lugansk und Donezk aufgefordert. Mit Blick auf die wachsenden Spannungen wollte der Kremlchef noch am Montag die Entscheidung darüber treffen.
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