Volksrepublik Donezk meldet Gegenfeuer auf Feuernester ukrainischen Militärs

© SNA / Sergej Awerin / Zur BilddatenbankEin Soldat der Volksmiliz Donezk (Archivbild)
Ein Soldat der Volksmiliz Donezk (Archivbild) - SNA, 1920, 20.02.2022
Die Einheiten der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR) haben gezwungenermaßen das Gegenfeuer mit den vom Minsker Abkommen nicht verbotenen Waffen auf die Feuernester der ukrainischen Streitkräfte eröffnet, teilte ein Sprecher der Volksmiliz der DVR am Sonntag gegenüber Reportern mit.
„Um die Zivilbevölkerung zu schützen, waren unsere Verteidiger gezwungen, das Feuer mit Waffen zu erwidern, die nicht durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind, wobei die feindlichen Feuernester zum Schweigen gebracht wurden“, so der Sprecher.

Situation im Donbass

Die Lage an der Trennlinie in der Konfliktregion Donbass hat sich in dieser Woche bedrohlich zugespitzt. Kiew ignoriert alle zuvor erzielten Vereinbarungen und hat einen Großteil seiner Armee an der Grenze zu den selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk zusammengezogen. Die von der Volksmiliz kontrollierten Territorien werden regelmäßig unter massiven Beschuss genommen, darunter unter Einsatz von durch die Minsker Abkommen verbotenen Waffen.
Wegen der akuten Gefahr eines möglichen Einmarsches der ukrainischen Armee auf das Territorium der beiden Republiken hatten deren Behörden angeordnet, die Zivilbevölkerung – allen voran Kinder, Frauen und ältere Menschen – nach Russland, in das benachbarte Gebiet Rostow zu evakuieren. Am Samstagmorgen haben die Republikschefs von Donezk und Lugansk die allgemeine Mobilmachung angeordnet.
Russland: Evakuierte aus Donbass richten sich in temporären Unterkünften ein
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