Zwei Explosionen und Pipelinebrand in Lugansk: Sabotage vermutet – Video

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Feuerwehr (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.02.2022
In Lugansk hat es in der Nacht zum Samstag zwei Explosionen gegeben, die einen Brand an der Gaspipeline „Druschba“ im Raum von Malaja Werbunka verursacht haben. Das Feuer konnte bald gelöscht werden.
Wie die Generaldirektorin des Gasversorgungsunternehmens „Luganskgaz“, Tatjana Bogorodko, sagte, war Sabotage die Ursache für die beiden Explosionen. Infolge des Vorkommnisses seien 95 Bezieher ohne Gas geblieben, fügte sie hinzu.
Nach Angaben der lokalen Zivilschutzbehörde ist die Infrastruktur nicht zu Schaden gekommen.
In dieser Woche hat sich die Situation an der Berührungslinie im Donbass ernsthaft verschärft: Kiew ignoriert die bisher erzielten Vereinbarungen und hat den größten Teil seiner Truppen an der Grenze zu den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk zusammengezogen. Die Volksmilizen werden regelmäßig beschossen, darunter auch unter Einsatz verbotener Waffen.
Wie der Donezker Republikchef Denis Puschilin mitteilte, werde der ukrainische Präsident Wladimir Selenski in den nächsten Tagen dem Militär befehlen, eine Offensive gegen den Donbass zu starten und den Plan zur Invasion in die Territorien der Volksrepubliken Donezk und Lugansk umzusetzen.
Vor diesem Hintergrund haben die Führungen der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk kürzlich eine vorübergehende Evakuierung ihrer Bürger ins russische Gebiet Rostow verkündet. Diese Maßnahme betreffe vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen, hieß es. Nach jüngsten Angaben sind bereits mehr als 6500 Menschen aus der selbsterklärten Donezker Volksrepublik evakuiert worden. Zugleich verkündeten die beiden Volksrepubliken eine Generalmobilmachung.
Die Spannungen um den Donbass werden nach Ansicht Russlands von den USA und anderen Nato-Ländern geschürt, die die Ukraine mit Waffen aufpumpen und Militärinstrukteure dorthin schicken. Moskau hat mehrmals dazu aufgerufen, die Waffenlieferungen in die Ukraine zu stoppen.
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