Donbass-Evakuierung: Weitere Flüchtlinge aus Lugansker Region an russischem Grenzübergang empfangen

© SNA / Sergej Baturin / Zur BilddatenbankEvakuierung von Bürgern der selbsterklärten Donezker Volksrepublik
Evakuierung von Bürgern der selbsterklärten Donezker Volksrepublik - SNA, 1920, 19.02.2022
Immer mehr Flüchtlinge aus der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik kommen am Grenzübergang Iswarino-Donezk im russischen Gebiet Rostow an. Darüber berichtet ein SNA-Korrespondent in der Nacht zum Samstag.
Mehrere Menschen seien mit eigenen Autos oder per Taxi angekommen, oder von ihren Bekannten mitgenommen worden, hieß es.
Eine Frau, die zwei große Taschen bei sich hatte, sagte: „Natürlich haben wir große Angst. Wir fürchten uns vor einer Wiederholung des Jahres 2014. Die Freundinnen meiner Tochter, die an der Berührungslinie (im Donbass – Anm. d. Red.) wohnen, sagen, dass es schon seit Langem nicht so viele Beschüsse gegeben hat.“
Die Frau ist zusammen mit ihren Freunden und Nachbarn aus einer Kleinstadt im Gebiet Lugansk gekommen. Russische Grenzmitarbeiter teilten ihnen die Adresse einer provisorischen Unterkunft in der Stadt Donezk im Gebiet Rostow mit.
Viele Flüchtlinge werden von diesseits der Grenze lebenden Verwandten und Bekannten begrüßt. Unter den Geflüchteten gibt es viele Kinder, manche von ihnen haben ihre Haustiere mitgenommen. Die Situation wird von der Polizei kontrolliert. Wie ein Polizist gegenüber SNA sagte, ist die Situation im Großen und Ganzen ruhig.
Am Freitag hatten die Chefs der selbsternannten Republiken Lugansk und Donezk eine Massenevakuierung ihrer Bevölkerung nach Russland angekündigt. Grund dafür sei die Gefahr einer ukrainischen Offensive. Seit Tagen melden die Republiken mehrere Angriffe seitens der ukrainischen Streitkräfte sowie Versuche von Provokationen.
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