Bombardements und Zerstörung: Geflüchtete aus Republik Donezk äußern sich zu Evakuierung

© SNA / Sergej AwerinFlüchtlinge aus der Republik Donezk
Flüchtlinge aus der Republik Donezk - SNA, 1920, 19.02.2022
Zwei Frauen, die aus der Region Telmanowskij der selbsterklärten Republik Donezk geflohen sind, haben in einem Interview mit SNA erklärt, warum sie beschlossen haben, nach Russland zu kommen.
Natalja und Galina zufolge waren ihre Häuser bereits zuvor unter Beschuss geraten, und als eine neue Bedrohung aufkam, entschieden sie sich für die Evakuierung nach Russland.
Die Flüchtlinge wurden im Sanatorium „Swesda“ im Gebiet Rostow im Süden Russlands untergebracht. Die Frauen erzählten, sie seien am Freitagabend gegen elf Uhr angekommen.
„Es ist nicht das erste Mal, dass wir unter Beschuss geraten. Wir wurden in unseren Gärten davon getroffen, wir sammelten Splitter auf dem Hof auf – schrecklich. Ich habe zwei kleine Kinder, die Tochter ist 13 Jahre alt – sie hat graue Haare wegen dieser Schüsse. Bombardements, Geschwirre über dem Kopf, man rennt in den Keller und weiß nicht, ob man es schaffen wird oder nicht“, sagte Galina.
„Im Jahr 2019 wurde unsere Schule zerbombt, es gab etwa 50 Geschosse. Gestern Morgen ging es los, irgendwo in der Nähe hörte man (Explosionen – Anm. d. Red.) Vibrationen im Haus. Man hat uns vorgeschlagen, evakuiert zu werden – und wir sind um der Kinder willen gefahren“, fügte Natalja hinzu.
Evakuierung von Bürgern der selbsterklärten Donezker Volksrepublik - SNA, 1920, 19.02.2022
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