Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die Ukraine

© SNA / StringerPlatz der Unabhängigkeit in Kiew
Platz der Unabhängigkeit in Kiew - SNA, 1920, 19.02.2022
Angesichts der steigenden Spannungen im Donbass hat das Auswärtige Amt vor Reisen in die Ukraine gewarnt.
Entsprechend wurde die Seite über Reise- und Sicherheitshinweise auf der Website des Ministeriums aktualisiert.
Demnach ist eine „militärische Auseinandersetzung jederzeit möglich”. Als Grund dafür nennt das Außenministerium „massive Präsenz und Bewegungen russischer Militärverbände nahe der ukrainischen Grenzen”.
Deutsche Bürger, die sich im Amtsbezirk des Generalkonsulats Donezk befinden, sollen sich in Notfällen an die Botschaft Kiew oder das Auswärtige Amt wenden.
Zuvor hatte auch Österreich eine Reisewarnung für die Ukraine ausgesprochen.
Evakuierung von Donbass-Bewohnern nach Russland - SNA, 1920, 19.02.2022
Evakuierung von Geflüchteten aus Donbass läuft weiter – Eisenbahn eingesetzt
Westliche Länder werfen Russland vor, einen Angriff auf die Ukraine zu planen – obwohl Moskau seine zu Übungen an der westlichen Grenze eingesetzten Truppen in den letzten Tagen zurückzieht. Dies wird als Begründung für Waffenlieferungen an Kiew benutzt.
Zugleich melden die selbsternannten Donbass-Republiken Donezk und Lugansk einen verstärkten Beschuss seitens ukrainischer Streitkräfte, unter anderem mit durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Munition. Wegen der Gefahr einer ukrainischen Offensive evakuieren die Volksrepubliken seit Freitag ihre Bewohner nach Südrussland.
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