Opfer sexuellen Missbrauchs bekamen 2021 9,4 Millionen Euro von katholischer Kirche

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Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.02.2022
Zum 1. Januar 2021 ist auf Beschluss der deutschen Bischöfe das erweiterte Verfahren zu Leistungen in Anerkennung des Leids von Missbrauchsopfern eingeleitet worden. Als Ergebnis sind bei der Unabhängigen Anerkennungskommission (UKA) im vergangenen Jahr laut der DPA 1565 Anträge auf Zahlungen eingegangen, 9,4 Millionen wurden ausgezahlt.
Insgesamt wurde zu 606 Fällen auf Anerkennungsleistungen in Höhe von 12,9 Millionen Euro eine positive Entscheidung getroffen, von denen 9,4 Millionen von der UKA ausgezahlt wurden. Die restlichen Auszahlungen waren in früheren Verfahren angewiesen worden.
Opfer des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche können laut einer Neuregelung mit höheren Summen rechnen, die bis 50.000 Euro betragen könnten. Aber laut der UKA-Vorsitzenden Margarete Reske wurden in 47 Fällen sogar größere Summen ausgezahlt. Dafür sei die Zusage der jeweiligen kirchlichen Institutionen erforderlich, die auch in den erwähnten Fällen gegeben worden war.
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128 Fälle seien wegen hohen Alters oder schwerer Erkrankung priorisiert worden.
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