Mehrheit der Deutschen gegen Nato-Beitritt der Ukraine – Umfrage

© SNA / Michail MarkiwUkraine und Nato (Symbolbild)
Ukraine und Nato (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.02.2022
Eine Umfrage im Rahmen des ARD-„Deutschlandtrends“ hat ergeben, dass die Mehrheit der Bundesbürger eine Aufnahme der Ukraine in die Nato ablehnt.
Am Freitag wurden die Umfrageergebnisse veröffentlicht, 1202 Wahlberechtigte in Deutschland bezogen zu einer möglichen Ausweitung der Nato Stellung.

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) lehnte eine Aufnahme der Ukraine in das Sicherheitsbündnis ab. 22 Prozent der Deutschen lehnten dabei die Aufnahme kategorisch ab, 31 Prozent waren gegen eine Mitgliedschaft mit Blick auf die kommenden Jahre.
Lediglich 28 Prozent befürworteten einen möglichen Nato-Beitritt des osteuropäischen Landes. 19 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich zu der Frage nicht äußern.
Emily Haber spricht während der Einweihung der Love Hate-Skulptur am Farragut Square am 9. November 2021 in Washington, DC. - SNA, 1920, 17.02.2022
Keine Garantie für Russland: Deutsche Botschafterin betont Recht der Ukraine auf Nato-Mitgliedschaft
Russland hatte am 17. Dezember 2021 Entwürfe für einen Vertrag mit den USA und für ein Abkommen mit der Nato über Sicherheitsgarantien veröffentlicht. Im Entwurf des Abkommens mit der Nato schlägt Moskau vor, eine Ausdehnung der Allianz und den Nato-Beitritt der Ukraine auszuschließen sowie auf militärische Aktivitäten in der Ukraine und anderen osteuropäischen Ländern wie auch in Transkaukasien und Zentralasien zu verzichten.
Am 26. Januar kam eine schriftliche Antwort der westlichen Partner, die sich kaum auf die hauptsächlichen Forderungen der Russischen Föderation bezog. Moskau betonte wiederholt, dass die Haltung Washingtons und Brüssels dem internationalen Grundsatz der unteilbaren Sicherheit zuwiderläuft: Die USA und die Nato würden ihre Interessen zum Nachteil anderer verteidigen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte am Montag bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin, dass das neue Schreiben der russischen Seite fertig formuliert sei und bald an die Empfänger übermittelt werde.
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