„Nur bei konkreten Vorschlägen“: Donezker Volksrepublik bereit für Treffen der Kontaktgruppe

© SNA / Sergej Awerin / Zur BilddatenbankEin Soldat der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr in der Nähe des Maschinengewehrs "Kord"
Ein Soldat der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr in der Nähe des Maschinengewehrs Kord - SNA, 1920, 18.02.2022
Die selbsternannte Volksrepublik Donezk (DVR) ist nur dann zu einem Treffen der Minsker Kontaktgruppe zum Donbass bereit, wenn es konkrete Vorschläge gibt und Kiew bereit zum Dialog ist, teilte Wladislaw Moskowski, der Sprecher der DVR-Delegation in der Kontaktgruppe, mit.
„Wir sind bereit, uns bei einer außerordentlichen Sitzung mit ukrainischen Vertretern zu treffen, aber nur, wenn es klare und konkrete Vorschläge mit der Möglichkeit ihrer praktischen Umsetzung, aber auch die Bereitschaft der Regierung in Kiew zu einem substanziellen Dialog gibt“, hieß es in der Mitteilung. Demnach wurde die ukrainische Delegation entsprechend informiert.
Nachdem von der ukrainischen Seite konkrete Angebote zur Lösung der Situation angefordert worden seien, „sagten die Ukrainer das Treffen sofort ab“, hieß es weiter.
„Sich nur wegen eines Treffens zu treffen, um eine Art Verhandlungen zu imitieren, sind wir wirklich nicht bereit“, betonte Moskowski.
Die Führung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk kündigte zuvor an, angesichts der drohenden Invasion der ukrainischen Streitkräfte die Bürger vorübergehend in die südrussische Region Rostow zu evakuieren. Dies gelte vor allem für Frauen, Kinder und ältere Menschen, hieß es.
Eduard Bassurin, stellvertretender Befehlshaber des operativen Kommandos der Volksrepublik Donezk (Archiv) - SNA, 1920, 18.02.2022
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