Wegen Beschuss seitens Ukraine: Donezker Volksrepublik beginnt Massenevakuierung nach Russland

© SNA / Evgeny Kotenko  / Zur BilddatenbankKämpfer des Donbass-Bataillons vor der Werchowna Rada der Ukraine in Kiew
Kämpfer des Donbass-Bataillons vor der Werchowna Rada der Ukraine in Kiew - SNA, 1920, 18.02.2022
Der Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, hat den Beginn einer Massenevakuierung der Bevölkerung der Region ab Freitag angekündigt.
Laut Puschilin werden ukrainische Streitkräfte bald einen Befehl erhalten, eine Offensive in der Donbass-Region zu starten.
Er erklärte, dass die Behörden Russlands eine Gegend in der südrussischen Region Rostow für die Bevölkerung der Republiken Donezk und Lugansk vorbereitet hätten.
„Die Streitkräfte der Volksrepublik Donezk, die erfahren in der Durchführung von Militäroperationen sind, befinden sich in ständiger Kampfbereitschaft. (Sie sind) vollständig in der Lage, Zivilisten und Infrastruktur zu schützen. Wenn der Feind aber die Siedlungen der Republik beschießt, können das Leben und die Gesundheit unserer Bürger gefährdet werden”, so Puschilin.
Auch der Chef der selbsternannten Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, hat die Einwohner der Region aufgerufen, sich nach Russland zu evakuieren. Entgegen „dem gesunden Menschenverstand und internationalen Vereinbarungen” setze die Ukraine fort, Truppen und Technik an der Grenze aufzubauen, hieß es. Es werde in kurzer Zeit ein Angriff geplant.
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Die beiden Republiken melden regelmäßig Beschuss seitens der ukrainischen Streitkräfte. Am heutigen Freitag wurde die Donezker Republik nach eigenen Angaben 30-mal beschossen. Die Republiken sprechen auch von Provokationen seitens der Ukraine.
So hätten Donezker Streitkräfte eine Operation vereitelt, wobei ukrainische Saboteure angeblich ein Gefäß mit Chlor in einer Kläranlage nahe der Kleinstadt Gorlowka sprengen wollten. Die Lugansker Volksrepublik gab an, dass Mitglieder der ukrainischen Spezialkräfte an dem inszenierten Beschuss einer Kita teilgenommen hätten.
Das ukrainische Außenministerium bestritt die Vorwürfe und gab an, keine Offensive oder Provokationen bei Chemiewerken geplant oder durchgeführt zu haben.
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