Kiewer Armee verletzt Waffenruhe – Donezk erwidert das Feuer

© SNA / Sergej Awerin / Zur BilddatenbankEin Scharfschütze der Donezker Volkswehr an der Trennlinie (Archivbild)
Ein Scharfschütze der Donezker Volkswehr an der Trennlinie (Archivbild) - SNA, 1920, 17.02.2022
Die Volkswehr der selbsternannten Republik Donezk hat am Donnerstag das Feuer der ukrainischen Armee erwidern müssen. „Wir sahen uns gezwungen, Feuerstellungen der ukrainischen Militärs zu vernichten“, teilte Eduard Bassurin, Vertreter der Donezker Volkswehr, dem russischen TV-Sender Rossija 24 mit.
„Sollten die Ukrainer so weitermachen, werden wir (sie) weiter vernichten. Dann wollen wir mal sehen, wer Recht hatte und wer nicht, wer den eigenen Boden verteidigt und wer ihn besetzen will“, betonte Bassurin.
Offizielle Vertreter der beiden nicht anerkannten Republiken Donezk und Lugansk hatten am Donnerstagmorgen mitgeteilt, dass ihre Positionen von der ukrainischen Armee unter massiven Beschuss genommen worden waren. Kiew habe 21 Mal gegen die Feuerpause verstoßen, hieß es aus Donezk. Den Angaben zufolge wurde eine Zivilistin verletzt. In der Siedlung Nikolajewka seien Wohnhäuser, eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt worden.
Ihrerseits erklärte die ukrainische Seite, dass zwei Soldaten und zwei Zivilisten verletzt worden seien.
Region Donezk - SNA, 1920, 17.02.2022
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Moskau hatte Kiew mehrmals vorgeworfen, gegen das Minsker Friedensabkommen verstoßen und Verhandlungen über die Beilegung des Konflikts hinausgezögert zu haben. Russischen Angaben zufolge hat Kiew mit etwa 150.000 Mann beinahe die Hälfte seiner Armee an der Trennlinie im Donbass konzentriert. Russland befürchtet, dass die Ukraine das Donbass-Problem mit Gewalt lösen will.
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