Schweiz und Österreich verkünden Ende fast aller Corona-Maßnahmen

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2G-Regel (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.02.2022
Die deutschen Nachbarländer Österreich und Schweiz wollen die Corona-Maßnahmen lockern.
Österreich hebt seine Corona-Beschränkungen ab dem 5. März weitgehend auf. Dann werde ein „Großteil der Einschränkungen, die die Menschen so beschweren, wegfallen“, kündigte der österreichische Bundeskanzler, Karl Nehammer, nach Beratungen mit Vertretern der Bundesländer an. Ab dem 5. März können Menschen demnach wieder ohne Impf- oder Testnachweis Hotels, Gaststätten und Bars besuchen. Auch die nächtliche Sperrstunde wird aufgehoben. Bereits ab 19. Februar soll zudem in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, in Seilbahnen und in Sportstätten statt der 2G- wieder die 3G-Regel gelten, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Die Einreise werde ab dem 22. Februar mit der 3G-Regel für Geimpfte, Genesene und Getestete deutlich erleichtert.
Einzig in Wien bleibt es vorerst bei strengeren Regeln. So gilt auch nach dem 19. Februar weiterhin die 2G-Regel in der Gastronomie. Die Nachtgastronomie werde ebenfalls nur mit Zutrittskontrollen nach dem Prinzip 2G oder gar 2G plus öffnen, sagte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Beim Einkauf wird in der österreichischen Hauptstadt nach dem 5. März auch abseits der Geschäfte mit lebensnotwendigen Waren eine FFP2-Maskenpflicht herrschen.

Schweiz beendet fast alle Maßnahmen

In der Schweiz können Geimpfte sowie Ungeimpfte ab diesem Donnerstag nun wieder ohne Maske und Corona-Ausweis in Restaurants, Läden, Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen. Es gibt auch keine Einschränkungen mehr für private Treffen, außerdem wird die Homeoffice-Empfehlung aufgehoben. Einzig in Bus und Bahn sowie in Gesundheitseinrichtungen bleibt es vorerst bei der Maskenpflicht. In Alters- und Pflegeheimen müssen dabei nur das Personal und Besucher Maske tragen, nicht die Bewohnerinnen und Bewohner. Für Einreisende gibt es keine Auflagen mehr: Es muss weder eine Impfung noch eine Genesung oder ein negativer Test nachgewiesen werden.
Die epidemiologische Lage entwickele sich weiter positiv, begründete die Regierung diese Schritte. Dank der hohen Immunität in der Bevölkerung sei eine Überlastung des Gesundheitssystems trotz der weiterhin hohen Viruszirkulation unwahrscheinlich.
Kuss - SNA, 1920, 15.02.2022
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