Russischer Raumfrachter „Progress MS-19“ erreicht Erdumlaufbahn

© SNA / Pressedienst von Roskosmos / Zur BilddatenbankEine Trägerrakete des Typs „Sojus-2.1a“ mit dem Raumschiff „Progress MS-19“ startet am 15.02.22 vom Weltraumbahnhof Baikonur.
Eine Trägerrakete des Typs „Sojus-2.1a“ mit dem Raumschiff „Progress MS-19“ startet am 15.02.22 vom Weltraumbahnhof Baikonur.  - SNA, 1920, 15.02.2022
Eine am Dienstagmorgen vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartete Trägerrakete des Typs „Sojus-2.1a“ hat das Raumschiff „Progress MS-19“ in die Erdumlaufbahn gebracht. Die russische Weltraumorganisation Roskosmos hat den Start live übertragen.
Der Raumtransporter soll am Donnerstag um 08:06 Uhr an die Raumstation IS andocken. Zu diesem Zeitpunkt wird das Raumschiff 34 Umläufe um die Erde gemacht haben. Insgesamt soll der Raumtransporter 370 Tage lang im Weltraum bleiben.
Nach Angaben von Roskosmos ist der Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan reibungslos verlaufen. Kurz nachdem das Raumschiff in die Umlaufbahn gebracht worden sei, seien seine Solarpaneele und Antennen entfaltet worden.
„Progress MS-19“ befördert Treibstoff, Trinkwasser, komprimierten Stickstoff sowie Geräte und Ausrüstung zur Wartung der ISS-Bordsysteme. Außerdem transportiert das Raumschiff Ausrüstung für medizinische Kontrolle, Gegenstände für Sanitär- und Hygieneversorgung, Kleidung sowie Nahrungsrationen und frische Lebensmittel.
In dem Raumschiff befinden sich außerdem Geräte für medizinische und biologische Experimente sowie sechs Kleinsatelliten „Jusgu-55“ der Südwestlichen Staatlichen Universität Kursk, die von russischen Kosmonauten bei einem der Weltraumspaziergänge in ihre Umlaufbahnen geschickt werden sollen.
Die Raumstation verfügt bereits über einen russischen Raumtransporter „Progress MS-18“. Zwei weitere Raumschiffe sollen in diesem Jahr gestartet werden; die Starts sollen im Juni und im Oktober stattfinden.
Internationale Raumfahrtstation (ISS) - SNA, 1920, 01.02.2022
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An Bord der ISS befinden sich zurzeit die NASA-Astronauten Mark Vande Hei, Raja Chari, Thomas Marshburn und Kayla Barron, der Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA Matthias Maurer sowie die russischen Kosmonauten Petr Dubrow und Anton Schkaplerow. Letzterer ist als ISS-Kommandant tätig.
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