„Er ist halt kein Donald Trump“: US-Präsident Biden stürzt in Umfragen immer weiter ab

© REUTERS / TOM BRENNERUS-Präsident Joe BIden
US-Präsident Joe BIden - SNA, 1920, 15.02.2022
Joe Biden verliert als Chef im Weißen Haus laut aktuellen Umfragen immer mehr an Beliebtheit in der US-Bevölkerung. Über diese erneute „Umfrage-Klatsche“ für den US-Präsidenten berichteten am vergangenen Wochenende mehrere Medien. Die „Bild“-Zeitung kommentierte: „Er ist halt nicht Donald Trump“. Steht dessen Comeback bevor?
Laut der etablierten US-Umfrageinstitution „Real Clear Politics Average“ sind nur noch 39,8 Prozent der US-Amerikaner mit der Arbeit von US-Präsident Joe Biden zufrieden. „54,4 Prozent halten ihn für eine glatte Fehlbesetzung“, so das Springer-Medium. Nach einer Umfrage von US-Nachrichtensender CNN „sind es sogar 58 Prozent der US-Bürger, die nichts von Biden halten“.
Völlig katastrophal würden Untersuchungen der renommierten Quinnipiac University im US-Bundesstaat Connecticut ausfallen. „Danach findet nur noch einer von drei Amis (33 Prozent), dass Biden keine Enttäuschung ist.“

Absturz begann mit „katastrophalem Afghanistan-Abzug“

In seinen ersten 100 Tagen als Präsident hatte Bidens Quote meist bei mehr als 50 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung gelegen. „Doch mit dem katastrophalen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan im vergangenen August ging es bergab.“ Seitdem machten in den letzten Monaten immer wieder Befragungen die Runde, wonach Biden teilweise „historisch schlechte“ Umfragewerte erzielte.
US-Präsident Joe Biden (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.10.2021
Biden verliert schneller als alle anderen US-Präsidenten an Popularität – Umfrage
Außerdem würde das Vertrauen in seine teilweise jetzt schon parlamentarisch gescheiterte Wirtschaftspolitik – Stichwort „Build Back Better“ – zunehmend sinken. „Nach nur gut einem Jahr als Commander-in-Chief der größten Militär- und Wirtschaftsmacht der Welt sagen weniger als 40 Prozent der US-Bürger, dass er der richtige Mann im Oval Office ist“, so die „Bild“-Zeitung. „In der schlechtesten Umfragen sind es sogar nur 33 Prozent.“

Ukraine, Pandemie und „blasse Kamala Harris“: Bidens Baustellen

Hinzu käme die steigende Inflation in den USA, „die wabernde Pandemie, eine unauffällige Vize-Präsidentin Kamala Harris, explodierende Benzinpreise und ein Infrastrukturprogramm, das nicht vom Kongress genehmigt wird.“ Außerdem die sich immer weiter zuspitzende Ukraine-Krise. Für all diese Probleme würde Biden von den US-Wählern verantwortlich gemacht.
Die Beliebtheitswerte für Biden-Vorgänger Trump verzeichnen demnach in den vergangenen Monaten einen gegenteiligen Trend und haben deutlich zugelegt. „Die Harvard University fand Ende Januar heraus: 57 Prozent der Republikaner würden ihn gern 2024 erneut ins Rennen um das Weiße Haus schicken.“
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