Russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa zur Teilnahme am Olympia-Einzel zugelassen

CC0 / Alexandr Wilf / Russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa
Russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa - SNA, 1920, 14.02.2022
Die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa darf trotz eines früheren Dopingvergehens im Eiskunstlauf-Einzel bei den Winterspielen in Peking teilnehmen. Einen entsprechenden Beschluss fasste am Montag der Internationale Sportgerichtshof Cas.
Somit lehnte er die Einsprüche des Internationalen Olympischen Komitees (OIC), der Internationalen Eisläuferunion (ISU) und der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) gegen die Aufhebung einer vorläufigen Sperre der 15-Jährigen ab.

„Eine Sonderkommission des Cas hat eine Entscheidung im Arbitrage-Prozess um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa getroffen. Die von OIC, Wada und ISU eingereichten Gesuche wurden abgelehnt“, heißt es.

Die Internationale Testagentur (ITA) hatte am Freitag mitgeteilt, dass die Dopingprobe der russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa vom 25. Dezember 2021 positiv auf das Herzmittel Trimetazidin ausgefallen sei. Das Ergebnis wurde vom Antidoping-Labor in Stockholm am 8. Februar bekannt gegeben.
Russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa - SNA, 1920, 12.02.2022
„Wir sollten alle eine Beruhigungspille nehmen“ – IOC zu Dopingfall Walijewa
Walijewa war von der russischen Andidoping-Agentur (Rusada) zunächst vorläufig suspendiert worden. Der Disziplinarausschuss der Rusada hob am 9. Februar nach Einspruch von Walijewa die Suspendierung wieder auf und machte damit den Weg für einen Olympia-Start frei.
Zuvor hatten IOC, Wada und ISU bei Сas Einsprüche eingelegt. Das Kurzprogramm im Damen-Einzel findet am 15. Februar statt.
Die 15-jährige Russin Kamila Walijewa ist die erste Eiskunstläuferin in der Geschichte, die bei den Olympischen Spielen einen Vierfachsprung gemacht hat.
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