US-Geheimdienst alarmiert: Biden nennt mögliches Datum für russischen Einmarsch in die Ukraine

© REUTERS / KEVIN LAMARQUEUS-Präsident Joe Biden während seiner Pressekonferenz im Weißen Haus
US-Präsident Joe Biden während seiner Pressekonferenz im Weißen Haus  - SNA, 1920, 12.02.2022
Die russischen Streitkräfte könnten angeblich ihren Einmarsch in die Ukraine am 16. Februar starten, zitieren internationale Medien den US-Präsidenten Joe Biden.
Allerdings variieren die Spekulationen über das Datum der möglichen Invasion Russlands.
Bidens Nationalsicherheitsberater Jake Sullivan sagte im Weißen Haus, dass die Invasion am 20. Februar, vor dem Ende der Olympischen Spiele, stattfinden könnte.

„Jeder Amerikaner, der sich in der Ukraine aufhält, sollte diese so schnell wie möglich verlassen, auf jeden Fall aber innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden.“

„Wir wissen nicht, was passieren wird, aber das Risiko ist jetzt hoch genug, und die Bedrohung ist jetzt unmittelbar genug, dass dies das Gebot der Vorsicht ist.“
Mehrere US-Beamte bestätigten gegenüber „Politico“, dass der physische Angriff auf die Ukraine am 16. Februar beginne und dass dieser Attacke Raketenangriffe und Cyberattacken vorausgehen könnten.
Eine Person sagte, die Situation deute darauf hin, dass Cyberangriffe „unmittelbar bevorstehen“. Eine andere erklärte, die Informationen seien „spezifisch und alarmierend“. Sullivan gab bekannt, dass jeder Angriff auf die Ukraine mit „Luftbombardements und Raketenangriffen“ beginnen könnte.
Ein britischer Beamter erklärte der Zeitung zufolge, dass sie „eine andere Interpretation“ der Informationen vom 16. Februar hätten. Zwei Diplomaten der Europäischen Union äußerten sich noch skeptischer, wobei einer sagte, sie „weigern sich immer noch, das zu glauben. Das wäre ein großer Fehler von Putin. Krieg ist teuer, die Ukraine wird sich mit allen Mitteln dagegen wehren“.
Auf die Frage, ob eine Invasion unmittelbar bevorstehe, sagte ein hoher Beamter aus einem östlichen EU-Land, es sei „schwer zu sagen“. Der Beamte fügte hinzu, dass die „Hauptidee darin besteht, mit Sanktionen vorbereitet zu sein“ und dass „Koordination und Einigkeit der Schlüssel sind“.
AfD-Chef Tino Chrupalla  - SNA, 1920, 11.02.2022
AfD-Chef warnt vor „Kriegsrhetorik“ in Ukraine-Krise und nennt die russische Krim „Faktum“
Die Situation um die Ukraine bleibt angespannt. Die westlichen Staaten bringen ihre Besorgnis in Bezug auf angeblich zunehmende „aggressive Aktivitäten“ seitens Russlands an der Grenze zur Ukraine zum Ausdruck. Moskau weist alle Vorwürfe zurück und betont, dass Russland seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums verlege. Der Kreml und das Außenministerium haben wiederholt darauf hingewiesen, dass das Ziel der Berichte über eine mögliche „russische Aggression“ darin bestehe, eine Gruppierung der Nato nahe der russischen Grenze aufzubauen.
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