Polizei setzt in Paris Tränengas gegen Freiheitskonvoi ein

© AP Photo / Adrienne SurprenantPolizei setzt in Paris Tränengas gegen Demonstranten ein (12.02.2022)
Polizei setzt in Paris Tränengas gegen Demonstranten ein (12.02.2022) - SNA, 1920, 12.02.2022
Die Pariser Polizei ist am Samstagnachmittag mit Tränengas gegen Teilnehmer des „Konvois der Freiheit“, die gegen Corona-Maßnahmen auftreten, vorgegangen.
Die Autos sollen das Zentrum der französischen Hauptstadt erreicht haben und dann zum Arc de Triomphe und Champs-Élysées gefahren sein. Autofahrer hätten dabei gehupt und Parolen skandiert. Da die Protestaktion von den Behörden verboten worden war, setzte die Polizei sofort Tränengas ein.
Nach wiederholtem Einsatz des Gases hing eine ätzende Wolke über der gesamten Straße. Strafverfolgungsbeamte ließen zudem keine Absperrungen errichten und hielten die Menschen vom Betreten des Champs-Élysées ab. Mindestens 14 Menschen seien festgenommen worden.
„Freiheitskonvoi“ ist eine von den Protesten in Kanada inspirierte Aktion französischer LKW-Fahrer. Tausende Demonstranten aus dem ganzen Land waren in den vergangenen Tagen mit Autos, Wohnmobilen und Lieferwagen an den Pariser Stadtrand gefahren, um sich dem Protestkonvoi anzuschließen.
Die Behörden untersagten die Aktion – etwa 500 Autos wurden bereits am Standrand festgehalten.
Für Verkehrsbehinderungen drohen einem zwei Jahre Haft, eine Geldstrafe von bis zu 4500 Euro, und für die Organisation von Straßenprotesten bis zu sechs Monate Haft und eine Geldstrafe von bis zu 7500 Euro.
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