Spanien: 15-Jähriger ermordet Familie im Streit um schlechte Noten

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 Kriminalität (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.02.2022
In Spanien hat ein 15-Jähriger nach einem Streit seine Familie umgebracht. Laut Medienberichten seien schlechte Schulnoten der Auslöser des Konfliktes.
Internationale Medien berichteten von dem tragischen Vorfall, der sich in der Nähe von Alicante am vergangenen Dienstag ereignete.
Ein Polizeisprecher teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass der Jugendliche mit dem Jagdgewehr des Vaters zunächst die Mutter getötet habe. Anschließend habe er den zehnjährigen Bruder ermordet. Als der Vater zwei Stunden später nach Hause gekommen sei, habe er auch diesen erschossen. Der Jugendliche veröffentlichte zudem Fotos der Leichen in den sozialen Netzwerken.
Nach Angaben der Lokalzeitung „ABC Comunidad Valenciana“ gab der Jugendliche je zwei Schüsse auf seinen Bruder und seine Mutter ab, seinen Vater tötete er mit drei Schüssen.
Der Täter habe vermutlich einige Tage mit den Leichen gelebt, bis seine Verwandten aus Sorge um die Familie das Haus aufsuchten. In einem Schuppen seien die drei Leichen aufgefunden worden.
Die Mutter des Täters soll ihm den Internetzugang wegen schlechter Noten verwehrt haben, was „nach ersten Hypothesen die Tragödie auslöste“.

Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.
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