Russlands US-Botschafter: Washington will Propagandakampagne gegen Russland anheizen

© SNA / Sergey Guneyev / Zur BilddatenbankDer russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow
Der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow - SNA, 1920, 12.02.2022
Der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, sieht in den Äußerungen des nationalen Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, Jake Sullivan, über die „Invasion in die Ukraine“ nur einen Versuch Washingtons, die Propagandakampagne gegen Russland anzuheizen. Die Worte des Diplomaten werden auf der Facebook-Seite der Botschaft zitiert.
„Sullivan äußert sich in einer alarmistischen Art und Weise. Wir sehen in solchen Erklärungen nur den Wunsch der Regierung, den Grad der Propagandakampagne gegen unser Land maximal zu erhöhen. Der Öffentlichkeit soll der Eindruck vermittelt werden, dass eine "Aggression" unmittelbar bevorsteht.
Er kritisierte die Behauptungen westlicher Offizieller, Russland könnte sein Nachbarland angreifen.
„Die Äußerungen von Politikern, Russland werde die Ukraine während oder nach den Olympischen Spielen angreifen, sind durch keinerlei Beweise untermauert. Washington fährt nur fort, Augenwischerei zu betreiben, indem es sich auf einige Geheimdienstinformationen stützt, deren Einzelheiten es nicht preisgibt", betonte der Botschafter.
Antonow zufolge stellten selbst lokale Beobachter fest, dass das Vertrauen der amerikanischen Bürger in solche unbegründeten Behauptungen stark zurückgegangen ist.
Zuvor hatte Sullivan erklärt, dass Washington immer noch die Eskalationsmerkmale der Krise um die Ukraine sehe und Russland in der nächsten Zeit sein Nachbarland angreifen werde. Nach seinen eigenen Worten sollte es noch vor dem Ende der Olympischen Spiele in Peking passieren.
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Diese Erklärung wurde von Maria Sacharowa, der Sprecherin des Außenamtes in Moskau, als „Hysterieanfall“ bezeichnet. Ihr zufolge wolle man einen Krieg „um jeden Preis“.
Die Situation um die Ukraine bleibt angespannt. Die westlichen Staaten bringen ihre Besorgnis in Bezug auf angeblich zunehmende „aggressive Aktivitäten“ seitens Russlands an der Grenze zur Ukraine zum Ausdruck. Moskau weist alle Vorwürfe zurück und betont, dass Russland seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums verlege. Der Kreml und das Außenministerium haben wiederholt darauf hingewiesen, dass das Ziel der Berichte über eine mögliche „russische Aggression“ darin bestehe, eine Gruppierung der Nato nahe der russischen Grenze aufzubauen.
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