3000 US-Soldaten treffen nächste Woche in Polen ein – Pentagon

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Pentagon (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.02.2022
Pentagon-Chef Lloyd Austin hat am Freitag beschlossen, zusätzlich 3000 Soldaten nach Polen zu entsenden, um den Nato-Verbündeten zu helfen. Wie ein ranghoher Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am selben Tag mitteilte, ist mit der Ankunft der Soldaten in der nächsten Woche zu rechnen.
„Im Auftrag des US-Präsidenten hat Verteidigungsminister Lloyd Austin heute verfügt, 3000 Soldaten der 82. Luftlandedivision der USA nach Polen zu entsenden“, sagte ein Pentagon-Vertreter am Freitag.
Er fügte hinzu, dass diese Kräfte in den nächsten Tagen vom Militärstützpunkt Fort Bragg (North Carolina) abfliegen sollen. „Zu erwarten ist, dass sie Anfang nächster Woche (in Polen) eintreffen werden“, sagte der Beamte.
Die US-Behörden hatten Anfang Februar angekündigt, zusätzliche Kampfeinheiten nach Deutschland, Polen und Rumänien zu schicken. Laut Pentagon-Sprecher John Kirby sollen diese Soldaten nicht an eventuellen Kampfhandlungen in der Ukraine teilnehmen, sondern zur Festigung der Verteidigungsfähigkeit der Nato-Verbündeten beitragen.
US-Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.02.2022
Wegen „russisch-ukrainischer Spannungen“: Pentagon bestätigt Entsendung von US-Kräften nach Europa
Kiew und westliche Staaten haben in letzter Zeit Besorgnis über angebliche verstärkte „aggressive Handlungen“ Russlands an den Grenzen zur Ukraine geäußert. Moskau wies wiederholt diese Anschuldigungen zurück und erklärte, es bedrohe niemandem und beabsichtige nicht, jemanden anzugreifen. Die Behauptung über eine „Aggression Russlands“ werde nur als Vorwand genutzt, um mehr Militärgerät der Nato in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren.
Das russische Außenministerium betonte, dass die Erklärungen des Westens über eine „russische Aggression“ und eine mögliche Hilfe für Kiew beim Schutz vor dieser „Aggression“ lächerlich und zugleich gefährlich wirkten.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, dass Russland seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums und nach eigenem Ermessen bewege. Dies bedeute für niemanden eine Bedrohung und sollte keinen Grund zur Beunruhigung geben.
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