„Kopf hoch und besiege alle!“: Kreml drückt der Eiskunstläuferin Walijewa seine Unterstützung aus

© SNA / Aleksei Filippowa / Zur BilddatenbankOlympische Winterspiele 2022. Eiskunstläuferin Kamila Walijewa beim Training
Olympische Winterspiele 2022. Eiskunstläuferin Kamila Walijewa beim Training - SNA, 1920, 11.02.2022
Der Kreml unterstützt uneingeschränkt die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa, die bei den Olympischen Winterspielen in Peking des Dopingkonsums verdächtigt wurde, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.
„Wir kommentieren diese Situation nicht und wollen das auch nicht tun, wir warten den Abschluss einer diesbezüglichen Untersuchung ab. (…) Wir unterstützen unsere Kamila Walijewa. Und wir rufen alle auf, sie zu unterstützen. Und wir sagen zu Kamila: (…) Du sollst dein Gesicht nicht verbergen, du bist Russin, halte überall den Kopf hoch und, was am wichtigsten ist, tritt auf und besiege alle“, sagte der Kreml-Sprecher.
Die russischen Behörden sind gewiss, dass es zu einem Missverständnis gekommen sei, und schlagen vor, erstmal die Ergebnisse einer Untersuchung abzuwarten.
„Unsere Sportbeamten haben bestimmte Fragen hinsichtlich der Testzeiten. Eine diesbezügliche Erklärung haben Sie heute schon gehört“, fügte Peskow hinzu.
Russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa - SNA, 1920, 11.02.2022
Olympia-Eiskunstläuferin Walijewa positiv auf verbotene Substanz getestet
Die Internationale Testagentur (ITA) hatte am Freitag mitgeteilt, dass die Dopingprobe der russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa positiv auf Trimetazidin getestet worden sei. Das Ergebnis wurde vom Antidoping-Labor in Stockholm am 8. Februar bekanntgegeben.
Walijewa war am 25. Dezember 2021 bei den russischen Eiskunstlauf-Meisterschaften positiv auf das Herzmittel Trimetazidin getestet und von der russischen Andidoping-Agentur (Rusada) zunächst vorläufig suspendiert worden. Der Disziplinarausschuss der Rusada hob am 9. Februar nach Einspruch von Walijewa die Suspendierung wieder auf und machte damit den Weg für einen Olympia-Start frei.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will nun vor Beginn des Kurzprogramms im Damen-Einzel am 15. Februar eine Klärung vor dem Sportarbitragegericht (CAS) herbeiführen.
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