Kokain in Argentinien mit Betäubungsmittel für Elefanten gestreckt – über 20 Tote

© AP Photo / JASPER JUINENKrankenwagen in Argentinien
Krankenwagen in Argentinien - SNA, 1920, 11.02.2022
In Argentinien sind vor einigen Tagen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, die mit einem Betäubungsmittel für große Säugetiere wie Elefanten und Nashörner gestrecktes Kokain konsumiert hatten.
Argentinische Medien berichteten von dem Vorfall, die Staatsanwaltschaft der Provinz Buenos Aires veröffentlichte am Donnerstag eine Pressemitteilung.
Zwei unabhängige Gutachten identifizierten die verwendete Substanz laut Staatsanwaltschaft als Carfentanyl.

„Carfentanyl ist ein sehr starkes Opioid, dessen Wirkung 10.000-mal stärker ist als die von Heroin oder Fentanyl“, hieß es in der Pressemitteilung.

Die Gutachten seien in Laboratorien der Generalstaatsanwaltschaft von Buenos Aires und der Polizei durchgeführt worden.

„Normalerweise ist es (Carfentanyl – Anm.d.Red.) für veterinärmedizinische Zwecke bestimmt, in unserem Land ist es nicht für medizinische Zwecke zugelassen und steht auf der Liste der verbotenen Substanzen“, erklärte ein renommierter Toxikologe gegenüber der argentinischen Tageszeitung „La Nation“.

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Die argentinische Nachrichtenagentur Telam berichtete am Donnerstag von 24 Todesfällen und mehr als 80 Vergiftungen in Vororten im Nordwesten der Stadt. Weitere 49 Konsumenten seien mit teils schweren Vergiftungssymptomen ins Krankenhaus eingewiesen worden.
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